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Künstlerische Annäherung an das "Männliche"
- 09. März 2025
Guiseppe Fiore, "The Golden Silence", Öl auf Lwd., 70x90cm, 2024Zum 14. Mal lädt die Münchener Kunstbehandlung ab dem 20. März 2025 zu ihrer international beachteten Gruppenausstellung "The Male Figure".
Gezeigt werden Werke bekannter Künstler*innen der Galerie und neu entdeckter Talente aus der ganzen Welt mit unterschiedlichster kultureller Prägung. So ergibt sich eine vielseitige Rundumschau zum klassischen Thema Männerbilder, und es eröffnen sich spannende Sichtweisen auf dieses Teilgebiet der figurativen Kunstwelt.
Die Ausstellung widmet sich nicht nur der Akt-Kunst, sondern nähert sich dem "Männlichen" auf verschiedenste Weise. Narrative Arbeiten wechseln sich mit abstrahierten künstlerischen Positionen ab. Die Vielfalt an Arbeitstechniken, Stilen und Genres nimmt oftmals kunsthistorische Anleihen oder zitiert ikonografische Werke. Einige Arbeiten zeigen wir in der unten verlinkten Galerie.
Die Gruppenausstellung "The Male Figure XIV" ist vom 20. März bis zum 3. Mai 2025 in der Münchener Kunstbehandlung in der Müllerstraße 40 zu sehen. Die Galerie ist donnerstags, freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Thema Männlichkeit spielt in der Kunst eine bedeutende Rolle und wurde im Laufe der Geschichte immer wieder unterschiedlich interpretiert. In klassischen Darstellungen, etwa in der Antike oder der Renaissance, wurde Männlichkeit häufig mit Stärke, Heldentum und körperlicher Perfektion verbunden. Künstler stellten männliche Körper idealisiert dar, um Macht, Disziplin und gesellschaftliche Ordnung zu symbolisieren. Diese traditionellen Bilder prägten lange Zeit das Verständnis davon, was als "männlich" gilt.
In der modernen und zeitgenössischen Kunst wird Männlichkeit zunehmend kritisch hinterfragt und vielfältiger dargestellt. Künstler untersuchen stereotype Rollenbilder, thematisieren Verletzlichkeit, Identität und gesellschaftlichen Druck und erweitern so den Blick auf das Thema. Dabei wird Männlichkeit nicht mehr als festes Konzept verstanden, sondern als wandelbar und kulturell geprägt. Kunst dient hier als Raum, um Normen zu reflektieren und neue Perspektiven auf Geschlecht und Selbstbild zu eröffnen. (mize)











