Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?4853

"Das Ende von Eddy" am Staatstheater Mainz

Bild: Staatstheater Mainz / Andreas Etter
  • 18. März 2025

Édouard Louis erzählt in seinem autofiktionalen Debütroman "Das Ende von Eddy" von der Gewalt und Homophobie, die er als Kind erleben musste. Das Staatstheater Mainz zeigt Jan Friedrichs Inszenierung des wichtigen Stoffs.

Schon als Kind spürt Eddy Bellegueule, dass er den Erwartungen seines Umfelds nur schwer gerecht werden kann. Seine Welt ist ein kleines Dorf in der nordfranzösischen Picardie und sein Aufwachsen in einer Arbeiterfamilie ist von Armut, Gewalt und sozialer Ausgrenzung geprägt. Eddys als feminin wahrgenommenes Verhalten machen ihn bereits zum Außenseiter lange bevor er seine eigene Homosexualität entdecken kann und die ständigen Zurückweisungen seiner Mitmenschen und fehlende Akzeptanz seiner Familie belasten ihn sehr.

Trotz der widrigen Umstände sucht Eddy nach Wegen, seiner Umgebung zu entkommen und seine eigene Identität zu finden. Édouard Louis autofiktionaler Debütroman "Das Ende von Eddy" erzählt in schonungslosen, expliziten Bildern und mit nahezu soziologischer Genauigkeit vom Entkommen aus einer bedrückenden Kindheit (Buchkritik von Markus Kowalski).

Jan Friedrich, am Staatstheater Mainz bereits durch Arbeiten wie "Der Menschenfeind" und "Romeo und Julia" bekannt, bringt den Roman auf die Bühne des Kleinen Hauses des Staatstheaters Mainz. Premiere ist am Freitag, den 21. März 2025. Weitere Vorstellungen gibt es am 24. März, am 6. und 25. April, am 12. Juni sowie am 2. Juli. (cw/pm)


-w-
-w-


Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich News aus der queeren Welt sowie über anstehende Termine auf dem Laufenden.