https://queer.de/b?4855
Intimität, Blickregime, Fürsorge und Queerness
- 20. März 2025
Paul Mpagi Sepuya, Screen (0X5A3778), 2020, archival pigment print © Paul Mpagi Sepuya, Galerie Peter Kilchmann, Zurich/Paris and Alexander Tutsek-StiftungNoch bis zum 17. Juli 2025 ist in der BlackBox in München die neue Gruppenausstellung "Love, Maybe – Intimität und Begehren in der zeitgenössischen Kunst" zu sehen.
Welche Vorstellungen und Vorurteile prägen unser Verständnis von Liebe und Intimität? Welche Bilder fehlen im kollektiven Gedächtnis, besonders in Hinblick auf empathische Formen des Miteinanders? Angelehnt an ein Gedicht der afroamerikanischen Schriftstellerin Audre Lorde widmet sich "Love, Maybe" den Herausforderungen und Möglichkeiten, Liebe in der Gegenwartskunst ins Bild zu setzen.
Die Gruppenausstellung zeigt rund 240 Fotografien, multimediale Installationen und fünf große skulpturale Arbeiten aus Glas von insgesamt 24 internationalen Künstler*innen aus 13 Ländern. Gegliedert ist die Ausstellung in vier Kapitel, deren farbliche Inszenierung dem Gefühl der Nähe und Geborgenheit nachempfunden sind und die Intimität, Blickregime, Fürsorge und Queerness thematisieren. Mittels QR-Codes an ausgewählten Werken können Besucher*innen der Ausstellung den Künstler*innen dabei zuhören, wie sie über ihre Arbeiten sprechen.
Zum ersten Mal bespielt die Ausstellung zwei Etagen am Standort der Alexander Tutsek-Stiftung (Georg-Muche-Straße 4, Parkstadt Schwabing): "Love, Maybe" eröffnet den neuen 200 Quadratmeter großen BlackBox FirstFloor. Mit gleichem preisgekrönten Lichtdesign und zeitgemäßer, reduzierter Eleganz wie in der BlackBox im Erdgeschoss hat sich die Ausstellungsfläche auf nun 400 Quadratmeter verdoppelt und stärkt damit das Renommee der Alexander Tutsek-Stiftung als markanten, internationalen Kunstort im Münchner Norden.
Eine ausführliche Besprechung der Ausstellung folgt. (cw/pm)










