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Drei queere Perspektiven auf mentale Gesundheit
Bild: Friedemann Röse- 10. April 2025
Das neue Theaterstück "Das Ende des Kreises" beruht auf echten Texten von drei queeren Menschen mit Depressionen, Angststörungen und Essstörungen. Premiere ist Anfang Mai in Berlin.
Für viele queere, neurodiverse oder marginalisierte Menschen gehören psychische Krisen zum Alltag. Doch in einer Gesellschaft, die auf Normierung und Anpassung ausgerichtet ist, fehlen oft sichere Räume, in denen über diese Erfahrungen offen gesprochen werden kann. "Das Ende des Kreises" schafft einen solchen Raum – sichtbar, zugänglich, solidarisch.
Das Stück des queeren Kollektivs The Metafiction Cabaret verknüpft drei Stimmen, drei Lebenswege und drei Perspektiven auf psychische Krisen zu einer dichten Collage aus Monologen, inneren Bildern und originalen Interviewausschnitten. Die drei Schauspieler*innen begegnen sich auf einer kreisrunden Bühne – einem Raum, der inneres Chaos und äußere Isolation sichtbar macht. Ihre Stimmen verflechten sich, brechen aus, kollidieren und suchen eine Richtung jenseits der Endlosschleife.
Premiere feiert "Das Ende des Kreises" am 2. und 3. Mai 2025 im Pfefferberg Theater in Berlin. Zu den Aufführungen stehen Informationsmaterialien und ein freiwilliges Gesprächsangebot zur Verfügung – für alle, die das Thema weiterdenken oder vertiefen möchten. (cw/pm)











