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Queere Kunst aus Ghana
- 20. April 2025
Fotokollaboration zwischen Va-Bene Elikem Fiatsi (crazinisT artisT) und Ashe Gardner (ohne Titel). Courtesy of perfocraZe International Artist ResidencyNoch bis zum 1. Juni 2025 zeigt die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) in Berlin die Ausstellung "Activist Choreographies of Care".
Das Projekt eröffnet einen Satellitenraum der perfocraZe International Artist Residency (pIAR) aus der ghanaischen Metropole Kumasi in Berlin. pIAR ist ein selbstorganisierter Safer Space für die queere Community in Ghana, der derzeit durch ein neues Gesetz akut bedroht ist.
Das "Gesetz über menschliche sexuelle Rechte und ghanaische Familienwerte", das im Februar 2024 vom Parlament verabschiedet wurde, kriminalisiert unter anderem die Identifizierung als LGBTI und das Eintreten für die Rechte von queeren Menschen Während das Gesetz vom vorherigen Parlament nicht unterzeichnet wurde und seine Umsetzung somit ausgesetzt ist, plant das neue Parlament, den gewalttätigen und diskriminierenden Inhalt des Gesetzes in Lehrpläne von Schulen aufzunehmen (queer.de berichtete).
Mit Installationen, Filmen, Textilarbeiten, Poesie und Performances suchen die beteiligten Künstler*innen nach queerem Erbe. Dabei machen sie koloniale Geschichten sichtbar, die in Körper und Räume eingeschrieben sind, und schaffen Welten, die Raum für Verbindung, täglichen Widerstand und Transformation bieten. Das Projekt versammelt Künstler*innen, deren Arbeiten westliche Vorstellungen von binärem Geschlecht und Queerness in Frage stellen, um internationale Solidarität zu wecken und resiliente Netzwerke aufzubauen.
Aus der Ausstellung und dem Veranstaltungsprogramm entsteht eine Publikation, die ab Mai im Verlag der nGbK erhältlich sein wird. (cw/pm)
Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Ausstellung und zum Begleitprogramm auf der nGbK-Homepage

















