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Der "Hetero im Homo-Pelz"

Bild: Theater an der Kö
  • 04. Mai 2025

In der Komödie "Und das ist gut so!" von René Heinersdorff verliebt sich ein Ehemann, der sich bislang als schwul verortete, erstmals in eine Frau. Am Freitag war Premiere im Theater an der Kö in Düsseldorf.

Max und Bernd sind ein Traumpaar. Sind sogar verheiratet, was Max bei seinen erzkonservativen Eltern in vielen Kämpfen durchgesetzt hat. Auch Bernds Mutter hat die lang erhoffte Schwiegertochter längst abgeschrieben und ist nun geradezu verliebt in ihren Schwiegersohn. Bald soll sogar ein Enkelkind adoptiert werden. Doch kurz vor dem Fest der Liebe passiert es: Bernd geht fremd. Und verliebt sich. In eine Frau! Jetzt heißt es umdenken...

"Zu den Stärken des unterhaltsamen Stücks gehört die Umkehr des vermeintlich Üblichen", lobt die "Rheinische Post" die Inszenierung von William Danne. "Schwule sind hier die Spießbürger, alle anderen wollen nicht abrücken von ihrem Glauben an das bisher so glückliche Männerpaar. Der abtrünnige Sohn wird wegen seines sexuellen Orientierungswechsels als 'Hetero im Homo-Pelz' gebrandmarkt, man philosophiert über Zugehörigkeit, Identität und Geschlechterrollen."

"Und das ist gut so!" – der Titel ist eine offenkundige Anspielung auf den berühmten Coming-out-Satz von Klaus Wowereit – wird noch bis zum 15. Juni 2025 im Theater an der Kö in Düsseldorf gezeigt. Zuvor war das Stück bereits in Essen zu sehen. (cw/pm)


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