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Bundesweiter Protest von Regenbogen­familien

Bild: ilse* Karlsruhe
  • 05. Mai 2025

Zum International Family Equality Day forderten am Sonntag Kundgebungen in ganz Deutschland eine Reform des Abstammungsrechts – demonstriert wurde symbolträchtig auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Hintergrund der Proteste unter dem Motto "Wir lassen uns nicht abspeisen – Neues Abstammungsrecht jetzt!" ist die trotz Ehe für alle noch immer bestehende rechtliche Benachteiligung von queeren Eltern. So wird bei Kindern, die in Zwei-Mütter-Familien geboren werden, nur die leibliche Mutter in Geburtsurkunde sowie Geburtenregister als Elternteil eingetragen. Die andere Mutter muss ein langwieriges Adoptionsverfahren durchlaufen, um rechtlich als zweites Elternteil anerkannt zu werden.

Neben dem Bild oben posierten die Teilnehmer*innen der Kundgebung in Karlsruhe auch für ein zweites Foto. Auf diesem Bild fehlen die Familienmitglieder, die aktuell vom Gesetz nicht direkt als Teil der Familie anerkannt werden:


Bild: ilse* Karlsruhe

Die Ampel-Regierung hatte eine Reform des Abstammungsrechts zwar versprochen, jedoch nicht umgesetzt. Im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD wurde das Thema ausgelassen. Ein lesbische Mutter klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Benachteiligung, das höchste deutsche Gericht lässt sich mit einer Entscheidung jedoch Zeit.

Kundgebungen von Regenbogenfamilien fanden am Sonntag u.a. auch vor dem Bundeskanzleramt in Berlin und vor dem Stuttgarter Landtag statt. (mize)


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