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So queer ist die Kunst der Moderne
Gluck, Bank Holiday Monday, c. 1937, Painting, oil on canvas, 23.7 × 18.7 cm' Private collection, courtesy of The Fine Art Society Ltd © VG Bild-Kunst, Bonn 2025- 26. Mai 2025
Die kommende Ausstellung "Queere Moderne. 1900 bis 1950" im K20 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen setzt einen neuen Maßstab in der Kunstwelt: Zum ersten Mal in Europa wird der revolutionäre Beitrag queerer Künstler*innen zur Moderne umfassend gespiegelt.
Mit rund 100 Werken von über 40 Ausstellenden, darunter teils vergessene und teils bekannte Namen, thematisiert die Schau den Einfluss von Gender und Sexualität auf die Kunstbewegungen der Moderne. Werke aus Ost- und Westeuropa sowie Nord- und Lateinamerika reflektieren Begehren, Selbstinszenierung und Sozialgeschichte. Sie zeichnen das Bild einer Avantgarde, die alternative Lebensentwürfe und queere Ästhetik in den Fokus rückt.
Die Ausstellung basiert auf jahrelanger Forschung und korrigiert die bisherige Kunstgeschichtsschreibung, die queere Kunstschaffende oft marginalisierte oder als "gegenmodern" einstufte. Viele Arbeiten zeigt die Schau erstmals unter dem Aspekt queerer Perspektiven, wodurch sie nicht nur die künstlerische Vielfalt der Moderne würdigt, sondern auch die Geschichte queeren Lebens in Zeiten von Krieg, Verfolgung und Widerstand erzählt.
Die Ausstellung "Queere Moderne. 1900 bis 1950" wird am Freitag, den 26. September 2025 um 19 Uhr im K20 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Grabbeplatz 5, Düsseldorf) eröffnet und ist dort anschließend bis zum 15. Februar 2026 zu sehen. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)











