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American Music Awards: Janet Jackson überrascht mit Bundesadler

Bild: IMAGO / imageSPACE
  • 27. Mai 2025

Eigentlich sollte Taylor Swift den Abend als große Bühne nutzen – doch die kam gar nicht. Stattdessen standen die diesjährigen American Music Awards irgendwie im Zeichen Deutschlands.

Dafür sorgten – etwas erwartbar – Heidi Klum (51) und – völlig überraschend – auch Janet Jackson (59). Letztere nutzte die sogenannten AMAs, um zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder live in einer TV-Show aufzutreten. Zusätzlich wurde ihr der Icon Award überreicht. "Ich bin geehrt und dankbar", sagte die Schwester von Michael Jackson (1958-2009). Das Besondere: Janet trug bei ihrem Auftritt unter einer weißen Bomberjacke tatsächlich ein Top, das in der Mitte den deutschen Bundesadler zierte.

Heidi Klum machte darüber hinaus einmal mehr aus ihrer deutschen Herkunft keinen Hehl und sorgte so für den zweiten "deutschen Moment" bei der Preisverleihung in Las Vegas. Sie hatte die Ehre, den Award für den beliebtesten Hip-Hop-Künstler zu überreichen und konnte sich zum Einstand ein "Hallo, hallo, hallo. Guten Abend!" in ihrer Muttersprache nicht verkneifen. Das leicht Bittere: Der Gewinner Eminem (52) selbst war überhaupt nicht vor Ort.

Moderiert wurde der Abend im Übrigen von Jennifer Lopez (55), die jedoch vor allem mit einer sexy Performance zu einem Medley ihrer größten Hits für Aufsehen sorgen konnte. Bei ihrem Auftritt knutschte sie unverblümt – und fast schon hemmungslos – sowohl mit einer ihrer weiblichen Background-Tänzerinnen als auch mit einem männlichen Pendant live auf der Bühne. Zusätzlich bot sie noch eindeutige Posen dar, die bei vielen sonst nur im Schlafzimmer zu beobachten wären.

Übrigens: Preise wurden auch noch verliehen: Billie Eilish (23) erhielt als größte Abräumerin des Abends die Trophäen Künstler*in des Jahres, Album des Jahres, Song des Jahres, beliebteste*r Künstler*in auf Tour, beliebteste Pop-Künstlerin, beliebtestes Pop-Album und beliebtesten Pop-Song. Die somit siebenfach ausgezeichnete queere Sängerin war selbst aber ebenfalls überhaupt nicht vor Ort. Eilish wurde lediglich per Videoschalte eingeblendet und hatte dort die üblichen Floskeln parat: "Das ist unglaublich, ich bin sprachlos, das bedeutet mir alles, ich wäre so gerne da gewesen."

Ebenfalls nicht vor Ort war Taylor Swift (35). Erwähnenswert deswegen, weil im Vorfeld der Veranstaltung heftig darüber diskutiert wurde, ob der Popstar die Bühne der AMAs nutzen würde, um sich einmal mehr mit einem politischen Statement gegen US-Präsident Donald Trump zu positionieren und ein neues Album anzukündigen. Daraus wurde ganz offensichtlich nichts, obwohl zahlreiche Swifties vor Ort auf ihr Idol warteten. Die Künstlerin ging übrigens trotz sechs Nominierungen in diesem Jahr komplett leer aus. Mit 40 Awards hält sie aber dennoch weiterhin den Rekord.

Weitere Gewinner*innen des Abends waren unter anderem: Bruno Mars (bester Pop-Künstler), Post Malone (bester Country-Künstler & bester Country-Song), Beyoncé (beste Country-Künstlerin, & bestes Country-Album), Lady Gaga (beste*r Dance-Künstler*in) oder Shakira (bester Latin-Song). Ebenfalls ausgezeichnet wurden: Gracie Abrams, Doechii, Dan + Shay, Megan Thee Stallion, Kendrick Lamar, The Weeknd, SZA, Bad Bunny, Becky G, Julión Álvarez, Twenty One Pilots, Tyla, RM und der Soundtrack zu "Arcane League of Legends: Season 2". (cw/spot)


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