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Sexualität, Queerness und Männlichkeit

  • 12. Juni 2025

Noch bis zum 21. Juni ist in der Münchner Kunstbehandlung eine Ausstellung mit Werken des britischen Künstlers Luke Carter zu sehen.

Carter machte seinen Abschluss in Illustration in Bristol. Der Brite lebt seit 2018 in Leipzig und absolviert dort an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ein Diplom in Malerei/Grafik. Er arbeitet mit Linol- und Holzschnittdrucken, Öl- und Acrylmalerei, Zeichnungen und Wandmalereien. Ein thematischer Schwerpunkt seiner Werke sind Sexualität, Queerness und Männlichkeit.

Seine plakativ-markante, stark abstrahierte Darstellung mit strahlenden Farben macht seine Arbeiten zum Hingucker. Narrativ dargestellte Alltagsszenen werden in kubistischen Formen überhöht und erhalten eine ikonografische Anmutung.



In einer anderen Werkserie entdeckt man beim zweiten Hinsehen zwischen geometrischen Formen und durch etwas versteckte, signetähnliche Hinweise ganze Handlungsstränge – getaucht in vielschichtige Farbnuancen, die aus der Ferne abstrakt und monochrom erscheinen.

Luke Carters Werke sind zum ersten Mal in einer Kabinettausstellung in der Kunstbehandlung (Müllerstraße 40, 80469 München) zu sehen. Die Galerie ist donnerstags, freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. (cw/pm)


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