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Hamburg: Größter CSD der Stadtgeschichte
- 03. August 2025
Mehr als 260.000 Menschen waren am Samstag zum Christopher Street Day in Hamburg auf den Straßen – so viele wie nie zuvor. Die Teilnehmenden zogen mehrere Stunden lang trotz teils heftiger Regenschauer durch die Innenstadt.
Der CSD stand unter dem Motto "Wir sind hier, um zu bleiben. Queere Menschen schützen". Damit griff die Veranstalter*innen Sorgen in der Community vor einem Rollback und gesellschaftlichen Rückschritt auf.
"Heute haben wir – als queere Community und als Stadt Hamburg – ein unübersehbares Zeichen gesetzt: Wir gehören zu dieser Gesellschaft, und wir fordern uneingeschränkt die gleichen Rechte", erklärten die Co-Vorsitzenden von Hamburg Pride e.V., Jenny Saitzek und Christoph Kahrmann. "Jetzt ist die Politik in der Pflicht: Der Schutz queerer Menschen muss endlich ausdrücklich in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert werden."
Die Demo führte erstmals auch durch den Steindamm. Insgesamt zogen rund 120 Gruppen durch die Innenstadt, darunter knapp 60 Trucks. Um den Fußgruppen mehr Sichtbarkeit zu geben, hat Hamburg Pride e.V. diese erstmals zu größeren Blöcken gebündelt. Von den politischen Parteien waren die SPD, die Grünen, die Linke, die FDP, und Volt vertreten. Mehrere Dutzende ehrenamtliche Demohelfer*innen und mehr als 300 Ordner*innen haben den CSD organisatorisch unterstützt.
Angeführt wurde die Demonstration unter anderem von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne), Gleichstellungssenatorin Maryam Blumenthal (Grüne) und der Queerbeauftragten der Bundesregierung Sophie Koch (SPD).
Das CSD-Straßenfest auf dem Rathausmarkt sowie am Ballindamm geht bis Sonntagabend um 22 Uhr weiter. (cw/pm)
















