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Venedig: "On the Road" ist der beste queere Film
Bild: Marco Visca Studio- 06. September 2025
Wir hatten es vorausgesagt: Das bewegende Trucker-Drama: "On the Road" des mexikanischen Regisseurs David Pablos wurde am Freitagabend in Venedig mit dem queeren Filmpreis "Queer Lion" ausgezeichnet.
Die Jury wählte "On the Road" (Originaltitel: "En el camino") aus insgesamt zehn Filmen aus, darunter "After the Hunt" von Luca Guadagnino und "100 Nights of Hero" von Julia Jackman. Pablos' Film erzählt von einer Liebesbeziehung zwischen zwei Männern in der toxischen Trucker-Welt (queer.de berichtete).
Mit der Auszeichnung würdigte die Jury zu einen "den Mut der Produzentin Inna Payán, ein Projekt zu unterstützen, das in einer Welt spielt, die von einer machistischen Subkultur geprägt ist, die von Gewalt und Homophobie gekennzeichnet ist". In der Begründung wurde zum anderen "die Kühnheit des Regisseurs David Pablos bei der Darstellung einer fleischlichen, expliziten, authentischen und ungefilterten Sexualität" hervorgehoben. "On the Road" sei die "bewegende Darstellung einer reinen Liebe, die zwei Männer, zwei Einsamkeiten und zwei Verletzlichkeiten vereint, die sich entdecken, umarmen und letztendlich gegenseitig erlösen".
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Der "Queer Lion" wird seit 2007 jährlich im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig vergeben. Im vergangenen Jahr wurde die Doku "Soul of the Desert" ausgezeichnet (queer.de berichtete). (mize)
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