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Die queere Geschichte von Tokio Hotel
Bild: Gianmarco Bresadola / Theater Magdeburg- 19. September 2025
Das Theater Magdeburg ehrt die aus Sachsen-Anhalt stammende Band Tokio Hotel mit einem eigenen Theaterstück: "Schrei so laut du kannst" feiert am Samstag Premiere.
Zwischen quietschenden Schulbusbremsen und dem Dauerstreit mit mehr oder weniger peinlichen Eltern träumen Georgina, Zachi sowie die Zwillinge Timmi und Änn von einem Leben jenseits der 600-Seelen-Einöde. Mit ihrem Bandprojekt "Sorry, Nein!" spielen sie tapfer auf jedem Dorffest – bis ein Produzent*innenteam auf sie aufmerksam wird.
Schnell werden sie gefeiert, aber auch gehasst, wie keine Band vor ihnen. Gerade Timmi bekommt die volle Breitseite ab: Gab es auf dem Schulhof schon fieses Geflüster ("Junge oder Mädchen?"), kann nun jedes Wort, jedes Outfit, jede Bekanntschaft zum Auslöser wildester Spekulationen bei Medien und Fans werden. Auch das neue Management setzt enge Regeln. Aber Timmi, Änn, Georgina und Zachi denken nicht daran, sich in irgendwelche Schubladen pressen zu lassen.
Inspiriert vom Erfolgreichsten, was die Stadt Magdeburg hervorgebracht hat, widmet sich das Team um Juli Mahid Carly dem Phänomen Tokio Hotel, thematisiert queere Identität und Popkultur und erzählt vom Mut, den es braucht, um man selbst zu sein.
Premiere feiert "Schrei so laut du kannst" am Samstag, den 20. September 2025 am Theater Magdeburg. Bis Ende des Jahres stehen acht weitere Aufführungen auf dem Programm. Empfohlen wird das Stück ab 12 Jahren. (cw/pm)
















