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Neue Gedenkplatte für Opfer des tödlichen Messerangriffs
Bild: (cc) Derbrauni/wikipedia- 03. Oktober 2025
In Dresden erinnert jetzt eine Bodenplatte an die schwulen Opfer des islamistischen Attentats vor fünf Jahren.
Am 4. Oktober jährt sich zum fünften Mal der Abend, an dem 2020 ein Tourist aus Krefeld in der Dresdner Altstadt bei einem islamistisch und homofeindlich motivierten Messerangriff aus dem Leben gerissen wurde. Sein Partner überlebte den Anschlag schwerverletzt (queer.de berichtete). Rund 16 Menschen mussten die Tat miterleben, manche von ihnen versuchten zu helfen.
Bereits am Donnerstagnachmittag erinnerte die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit den Opferbeauftragten des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen, des Freistaates Sachsen und Vertreter*innen der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld an das Attentat. Die Gedenkveranstaltung am Tatort an der Rosmaringasse, Ecke Schloßstraße stand unter dem Motto "Zum Schutz unserer Demokratie und Vielfalt: Ein Zeichen gegen Hass und Gewalt". Die bei der Veranstaltung eingeweihte Bodenplatte trägt die vom Beirat für Erinnerungskulturen beschlossene Inschrift: "Zum Gedenken an die Opfer und Betroffenen der Messerattacke vom 4. Oktober 2020. Der Tathintergrund war terroristischer Islamismus."
Der 4. Oktober 2020 werde "für immer in unseren Herzen und Gedanken bleiben", erklärte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert zur Einweihung. "Das islamistisch motivierte Attentat richtete sich gegen unsere offene, vielfältige Gemeinschaft und die Werte, die uns tragen. Umso wichtiger ist es, entschlossen dieser und jeder anderen Form von Extremismus entgegenzutreten, die unsere Freiheit und Vielfalt bedroht." (cw)














