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Die politischen Dimensionen von HIV

Naya de Souza, Notre Dame, 2018 (Foto: Julian Curico / © Naya de Souza)
  • 05. Oktober 2025

Die Ausstellung "Viral Intimacies" in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (nGbK) in Berlin erzählt davon, wie Herkunft, Geschlecht oder sozialer Status ein Leben mit HIV noch immer zum Politikum machen.

Mehr als vierzig Jahre nach Ausbruch der HIV-Epidemie wurden bei Prävention und Behandlung von Aids enorme Fortschritte erzielt. Gleichzeitig ist der Zugang zu Medikamenten weltweit ungleich verteilt und Betroffene werden weiterhin stigmatisiert.

Die Gruppenausstellung "Viral Intimacies" beleuchtet, wie das Virus bis heute individuelles und gesellschaftliches Leben prägt – über Körper, Grenzen und Communitys hinweg. Video-Installationen, Malereien, Soundarbeiten, Performances und Skulpturen von 13 internationalen zeitgenössischen Künstler*innen betrachten HIV/Aids nicht als abgeschlossenes Kapitel, sondern als gelebte Realität. Mittels Intimität als politischer und ästhetischer Linse rückt die Ausstellung Stimmen und Perspektiven in den Vordergrund, die in Erzählungen über HIV/Aids bisher wenig Beachtung fanden.

Die zwölf künstlerischen Positionen beleuchten ein breites Spektrum persönlicher und kollektiver Erfahrungen. Viele der beteiligten Künstler*innen arbeiten autobiografisch oder gemeinsam mit betroffenen Communitys. Die behandelten Themen reichen von individueller und kollektiver Erinnerung über Gesundheitspolitiken, erfahrene Stigmatisierung und erzwungene Sichtbarkeit bis hin zu Intersektionalitäten von HIV.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16. November 2025 in der nGbK (Karl-Liebknecht-Straße 11/13, 10178 Berlin-Mitte, 1. Etage) zu sehen. Der Eintritt ist frei. (cw/pm)


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