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Welche Bilder hätten wir gebraucht, um uns selbst zu erkennen?

  • 12. Oktober 2025
Bild: Lukas Moll

In seiner Kölner Einzelausstellung "When we were almost happy" zeigt der queere Künstler Lukas Moll eine Serie von Arbeiten, die der Frage nach Zugehörigkeit, Erinnerung und Sichtbarkeit nachgehen.

Ausgangspunkt sind Familienalben, die für Moll einerseits Vertrautheit, andererseits aber auch Entfremdung spiegeln: Bilder einer Jugend, die für ihn als queeren Teenager unerreichbar schien. Aus dieser Spannung entwickelte der Künstler ein imaginäres Archiv – Polaroids queerer Jugendlicher, Fragmente einer Vergangenheit, die es so nie gab.

Mit ihrer verschwommenen Polaroid-Ästhetik rufen die Werke die Wärme von Nostalgie ebenso hervor wie den Schmerz von Abwesenheit. Moll öffnet einen Raum, in dem Erinnerung neu gedacht und Geschichte sichtbar wird: Welche Bilder hätten wir gebraucht, um uns selbst zu erkennen?

Die Ausstellung "When we were almost happy" wird am Freitag, den 24. Oktober 2025 um 18 Uhr in der Galerie Dietrich (Geisselstr. 27, 50823 Köln) eröffnet und ist dort anschließend bis zum 29. November zu sehen (Öffnungszeiten: samstags 13-17 Uhr). (cw/pm)


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