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Nackte Männer in der Kunst
- 14. Oktober 2025

Für 2026 erscheint zum zweiten Mal der homoerotische Wandkalender "The Male Nude in Art".
Seit jeher hat der männliche Akt auf Künstler*innen – und Betrachter*innen – eine große Anziehungskraft ausgeübt. Die in diesem Kalender vorgestellten 13 Kunstwerke bezeugen eine faszinierende Vielfalt in der Darstellung des unbekleideten männlichen Körpers.
Die Auswahl beinhaltet die zarte Bronze eines Sportlers von Aristide Maillol, die Skizze eines Bogenschützen von August Macke, einen modernen Klassiker von Ferdinand Hodler, Werke nordischer Künstler wie Eugène Jansson, Ivan Lönnberg und Venny Soldan-Brofeldt, expressive Bilder von Anton Kolig und weitere Gemälde von Henri Edmond Cross, Fritz Erler und Ludwig von Hofmann. Auf dem oben gezeigten Kalenderblatt für den Monat Mai ist das Werk "Krieger mit gezogenem Schwert" (1808) von Johannes Echarius Carolus Alberti zu sehen. Das Cover zeigt den russischen Boxer Boris Mikhailovich Snezhkovsky und stammt von Konstantin Somov.
Der Wandkalender "The Male Nude in Art 2026" im Format 29 x 42 cm ist bei Salzgeber erschienen und zum Preis von aktuell 19,99 € bei amazon.de (Amazon-Affiliate-Link ) erhältlich.

Der Begriff Homoerotik beschreibt die Darstellung oder das Empfinden von Anziehung, Nähe oder Zuneigung zwischen Menschen desselben Geschlechts und wird häufig in kulturellen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Kontexten verwendet. Dabei umfasst er ein breites Spektrum – von subtilen Andeutungen in Literatur, Malerei oder Film bis hin zu offeneren Darstellungen von Intimität. Homoerotik ist somit nicht ausschließlich auf Sexualität beschränkt, sondern kann auch emotionale Bindungen, ästhetische Ideale oder zwischenmenschliche Beziehungen thematisieren.
In der Kunst- und Kulturgeschichte spielte Homoerotik immer wieder eine wichtige Rolle, auch wenn sie in vielen Epochen gesellschaftlichen Einschränkungen unterlag. Künstler nutzten oft symbolische oder indirekte Ausdrucksformen, um gleichgeschlechtliche Anziehung darzustellen. In der modernen Gesellschaft wird Homoerotik zunehmend offener behandelt und kann zur Sichtbarkeit und Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen beitragen. Gleichzeitig bleibt sie ein Gegenstand von Diskussionen über gesellschaftliche Normen, Repräsentation und künstlerische Freiheit. (mize)
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