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Ständer als Kunstwerke der Natur
Bild: Gruenholtz / Salzgeber- 11. November 2025
Der New Yorker Fotokünstler Gruenholtz ist für seine atemberaubenden männlichen Aktfotografien bekannt – in einem eigenen Projekt widmet er sich der natürlichen Schönheit des erigierten Penis.
Auch heutzutage gilt dieses Sujet in der Kunst weitgehend als Tabu. Gruenholtz macht den erigierten Phallus wieder salonfähig. In seinem im Frühjahr 2023 erschienenen Bildband "The Fine Art of Erections" zeigt er Männer, deren Ständer sich mal zufällig, mal beiläufig, aber immer ohne Bewertung und Scham, in unterschiedlichen Alltagssituationen ereignen – im Bett, im Freien oder unter der Dusche. Die Fotografien zeigen Erektionen als Phänomen der Natur, aber auch als Kunstwerke der Natur – stilvoll, schamlos und schön.
Zwölf dieser atemberaubenden Bilder vereint ein gleichnamiger Kalender für 2026. Das Bild oben zeigt das Juli-Motiv mit Model Jake, das wir aus Jugendschutzgrünen natürlich beschneiden mussten.
Der Kalender "Gruenholtz: The Fine Art of Erections 2026" im Format 30 x 42 cm ist bei Salzgeber erschienen und aktuell zum Preis von 19,99 Euro bei amazon.de (Amazon-Affiliate-Link ) erhältlich.

Die Darstellung von Erektion in der Kunst hat eine lange Geschichte und reicht bis in die Antike zurück. In verschiedenen Kulturen wurde der erigierte männliche Körper unterschiedlich interpretiert – etwa als Symbol für Fruchtbarkeit, Stärke oder göttliche Kraft. In der klassischen Kunst war die Darstellung oft idealisiert oder stilisiert, während sie in anderen Epochen bewusst realistisch oder provokativ eingesetzt wurde, um gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.
In der modernen und zeitgenössischen Kunst wird das Thema häufig im Kontext von Körperlichkeit, Identität und gesellschaftlichen Tabus behandelt. Künstler nutzen solche Darstellungen, um Fragen nach Sexualität, Macht und dem Umgang mit dem menschlichen Körper zu stellen. Dabei steht weniger die reine Provokation im Vordergrund, sondern oft eine kritische Auseinandersetzung mit kulturellen Vorstellungen und Grenzen dessen, was öffentlich gezeigt werden darf. (mize)
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