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Der queere Märchenkönig als True Crime erzählt
Bild: W&B Television / ARD Degeto Film / BR / ServusTV / SRF / tefan Mütherich- 24. Januar 2026
In Bayern wurden die Dreharbeiten für die achtteilige High-End-Serie "Ludwig" beendet – Luis Pintsch ("22 Bahnen") spielt den König von Bayern, der eine Romanze mit einem jungen Offizier hat.
König Ludwig II. von Bayern – eine Ikone, ein Mythos, ein Rätsel. Bis heute geliebt als Märchenkönig, gefürchtet als Exzentriker, verklärt als tragische Figur. Doch wer war er wirklich? Die Serie "Ludwig" – eine internationale Koproduktion von ARD Degeto Film, Bayerischem Rundfunk, ServusTV und SRF – wirft einen völlig neuen Blick auf ihn: heutig, radikal, emotional, fesselnd. Ein Crime-Drama, das die Ermittlungen zu seinem mysteriösen Tod mit dem intimen Psychogramm eines Mannes verwebt, der in seiner Zeit keinen Platz fand.
Die Serie spielt im Jahr 1886: Der rätselhafte Tod König Ludwig II. (Luis Pintsch) gibt dem als Sonderermittler berufenen Gustav Zimmermann (Felix Mayr) die Chance, sich in einem politischen Pulverfass zu beweisen. Je tiefer Gustav in das wahre Leben des Märchenkönigs eintaucht, desto deutlicher zeigt sich das Bild eines verletzlichen Freigeistes, der nicht zu sich stehen darf.
Gustav erfährt von Beweisen für Ludwigs Romanze mit dem jungen Offizier Paul (Jonathan Kriener) und erkennt: Diese Enthüllung bietet Sprengstoff für die geschwächte Dynastie! Ludwigs großzügige Unterstützung von Richard Wagner (Michael Epp), den er in dessen Exil in der Schweiz aufsucht, sorgten für Unmut im Königshaus und in der Politik. Auch Ludwigs ehemalige Vertraute Sophie (Carlotta Bähre) scheint sich gegen ihren einstigen Verlobten verschworen zu haben. Wem kann Gustav trauen? Gefangen in einem Netz voller Intrigen steht der gewissenhafte Aufklärer vor der gefährlichen Frage, ob er Zeuge einer Tragödie oder nichtsahnender Spielball bei einem Staatsstreich ist.
Die Ausstrahlung von "Ludwig" ist für 2027 geplant. (cw/pm)
















