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Kloster Chorin als Drehort begeistert Filmcrew
Bild: Eben Marks / flickr- 10. Februar 2026
Für eine Neuverfilmung des Internatsdramas "Mädchen in Uniform" über eine lesbische Liebe rückt auch das ehemalige Zisterzienserkloster Chorin ins Rampenlicht.
Zwei Monate verbrachte die Filmcrew im vergangenen Jahr in dem Ort im Nordosten Brandenburgs (queer.de berichtete). "Es ist total schön, an Orten zu drehen, wo die Leute einen mit offenen Armen empfangen", sagte der Produzent von "Mädchen in Uniform", Florian Kamhuber. Unentdeckte Orte könnten so einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.
Allerdings fehlt es auf dem Land oft an der nötigen Infrastruktur: Ein Hotel für die gesamte Filmcrew und Catering sei nicht leicht zu finden gewesen, sagte Filmproduzent Kamhuber. Dafür habe es jeden Abend ein Lagerfeuer gegeben, und der Ort habe das Filmteam zusammengeschweißt.
Der Streifen soll noch dieses Jahr in die Kinos kommen. Der Originalfilm von Leontine Sagan wurde vor knapp 95 Jahren gedreht und handelt von der Geschichte einer unerfüllten Liebe im strengen Preußen. Die 14 Jahre alte Halbwaise Manuela von Meinhardis verliebt sich in ihre Erzieherin Fräulein von Bernburg (queer.de berichtete).
In der Kinogeschichte gilt Sagans Werk als erster reiner Frauenfilm und als erster Lesben-Film. 1958 folgte ein Remake mit Romy Schneider. (cw/dpa)











