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Für Rolle als Mann: Silberner Bär für Sandra Hüller
Bild: Richard Hübner / Berlinale 2026- 22. Februar 2026
Für ihre Rolle im queeren Drama "Rose" ist Sandra Hüller auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet worden.
Hüller verkörpert darin eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einem kleinen, abgelegenen Dorf als Mann ausgibt. Einzig so sieht sie die Chance auf ein freies, selbstbestimmtes Dasein. Als sie entlarvt wird, kennt die Dorfgemeinschaft kein Erbarmen. Der österreichische Regisseur Schleinzer erzählt die Geschichte in strengen Schwarz-Weiß-Bildern.
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Die Thüringerin gewann bereits 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin für ihre Rolle in dem Drama "Requiem". 2024 war sie für ihre Hauptrolle im Justizdrama "Anatomie eines Falls" für einen Oscar nominiert.
"Rose" beleuchtet das noch heute aktuelle Thema der Stigmatisierung und Unterdrückung von Menschen, die einen von vermeintlichen Normen abweichenden Lebensstil führen möchten. Im Interview der dpa erzählte Hüller, sie habe für die Rolle Krafttraining und Kampftraining absolviert (queer.de berichtete).
Bereits am Freitagabend wurden im Rahmen der Berlinale die unabhängigen queeren Teddy Awards vergeben (queer.de berichtete). (cw/dpa)
"A Family" (Mees Peijnenburg): Lobende Erwähnung der Jugendjury von Generation 14plus
"Barbara Forever" (Brydie O'Connor): Teddy Award für den besten Dokumentarfilm
"Bucks Harbor" (Pete Muller): Preis der Ökumenischen Jury – Panorama
Céline Sciamma: Special Teddy Award
"Der Heimatlose" (Kai Stänicke): Teddy Jury Award
"Feito Pipa" (Allan Deberton): Gläserner Bär der Kinderjury von Generation Kplus für den besten Film, Großer Preis der internationalen Jury für den besten Film
"I Built a Rocket Imagining Your Arrival" (Janaína Marques): Preis der Leser*innenjury des Tagesspiegel
"Iván & Hadoum" (Ian de la Rosa): Teddy Award für den besten Spielfilm
"Narciso" (Marcelo Martinessi): Preis der Fipresci Jury – Panorama
"River Dreams" (Kristina Mikhailova): Preis der ökumenischen Jury – Forum
Sandra Hüller: Silberner Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle im Film "Rose" von Markus Schleinzer
"Staatsschutz" (Faraz Shariat): Cicae Art Cinema Award – Panorama, Heiner-Carow-Preis, Panorama Publikums-Preis
"Taxi Moto" (Gaël Kamilindi): Teddy Award für den besten Kurzfilm
"Whale 52 – Suite for Man, Boy, and Whale" (Daniel Neiden): Gläserner Bär der Kinderjury von Generation Kplus für den besten Kurzfilm
"What Will I Become?" (Lexie Bean, Logan Rozos): Amnesty International Filmpreis, Preis der AG Kino – Gilde – Cinema Vision 14plus















