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Neue Perspektiven auf Sexarbeit

Ryan Huggins, Rent Boys, Pimps & Dealers, 2024-2025
  • 27. Februar 2026

In der kommenden Ausstellung "Sex Work" beschäftigt sich die Bundeskunsthalle in Bonn mit der Kulturgeschichte der Prostitution – Sexarbeiter*innen haben sie mitkonzipiert.

Die Geschichte der Sexarbeit lässt sich von der Antike bis in die Gegenwart verfolgen. Welches Menschenbild die Zeit prägte, welche Werte galten und wer Macht ausübte, lässt sich auch daran ablesen, wie mit Sexarbeit umgegangen wurde. Sie bedeutete in manchen Zeiten für Frauen eine von wenigen Möglichkeiten, selbständig Einkommen zu generieren. Ihre Geschichte wurde bislang meist aus einer Außenperspektive erzählt.

"Sex Work" erzählt diese Geschichte anders: Gemeinsam mit einem Kollektiv forschender Sexarbeiter*innen wird in der Bundeskunsthalle Kunst, Kulturgeschichte und Archivmaterial präsentiert, orientiert an einem zentralen Prinzip: Nichts über uns ohne uns!

Die Ausstellung setzt Schlaglichter auf Kunst- und Kulturgeschichte ebenso wie auf gesellschaftspolitische Themen der Gegenwart. In der bildenden Kunst spielten Hetären, Dirnen, Kurtisanen und Nackttänzerinnen lange Zeit vorrangig eine motivische Rolle, wurden allenfalls als Musen wahrgenommen. Dass Sexarbeiter*innen auch eine schöpferische, künstlerische Rolle einnehmen, ist eine Perspektive, die hier auch sichtbar gemacht wird.

Die Ausstellung lädt dazu ein, historische und aktuelle Einblicke in die Sexarbeit zu nehmen und neue Perspektiven auf ein von Vorurteilen und Tabus geprägtes Thema zu gewinnen. Zu sehen ist "Sex Work – Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit" vom 2. April bis 25. Oktober 2026 in der Bundeskunsthalle (Helmut-Kohl-Allee 4, Bonn). Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/pm)


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