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Verliebt in einen trans Jungen
Bild: Olaf Struck- 10. März 2026
Das Theater Kiel hat Lena Hachs queeren Jugendroman "Fred und ich" auf die Bühne gebracht – die Premiere am vergangenen Wochenende wurde vom Publikum gebührend gefeiert.
Es beginnt mit einem Blick, der noch nichts verspricht. Anni und Fred begegnen sich – zufällig, beiläufig, wie man sich eben begegnet. Doch es bleibt etwas hängen. Ein Gedanke. Ein Gefühl. Eine Möglichkeit. Anni hat ein Geheimnis, Fred auch.
Was folgt, ist ein vorsichtiges Annähern, ein Tanz aus Worten, Blicken und unausgesprochenen Fragen. Wer bist du? Wer bin ich mit dir? Der trans Junge Fred ist Fred – nicht mehr, nicht weniger. Und Anni merkt: Manchmal sind Fragen nach Namen, Pronomen oder Schubladen gar nicht wichtig – wenn das Gefühl stimmt. Es geht um das Lachen in den richtigen Momenten, um das sichere Gefühl, gesehen zu werden.
Leicht und voller Tiefe, warm und klug, erzählt Lena Hachs Roman von einer ersten Liebe, von Diversität und queeren Communitys. Im Jahr 2024 wurde "Fred und ich" wegen der einfühlsamen Erzählweise und authentischen Zeichnung der Charaktere für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert
Zahlreiche weitere Aufführungen im Theater im Werftpark (Ostring 187 A, 24143 Kiel) gibt es noch bis zum 22. April 2026. (cw/pm)
Links zum Thema:
» Mehr Infos zum Stück, Termine und Karten auf der Homepage des Theaters Kiel











