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Machtverhältnisse am nackten Körper projiziert

Bild: Julia Fuchs
  • 05. April 2026

Die österreichische Künstlerin Julia Fuchs hat den Queer Art Prize 2026 gewonnen.

Die vom gemeinnützigen Verein Queer Art Spaces Vienna (QASV) verliehene Auszeichnung soll queerer Kunst und der queeren Community in Wien mehr Sichtbarkeit verleihen. Neben einem Preisgeld von 1.000 Euro schafft der Preis vor allem durch eine begleitende Ausstellung Aufmerksamkeit: Die neun shortlisted Künstler*innen werden vom 27. Mai bis 14. Juni 2026 im queeren Kulturzentrum QWIEN (Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien) präsentiert. Teilnahmeberechtigt waren in Österreich lebende queere Künstler*innen ohne Galerievertretung. Insgesamt wurden über 60 Arbeiten eingereicht.

Die Auswahl erfolgte durch eine dreiköpfige Fachjury, bestehend aus Florence Derieux (SPARK), Michael Kaufmann (QASV) und Ruby Sircar (Akademie der bildenden Künste Wien). "Ein entscheidender Faktor für die Jury war die Beharrlichkeit und Professionalität, mit der sich Julia Fuchs mit Machtverhältnissen auseinandersetzt, die am nackten Körper projiziert oder ausgelebt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. "Ihre Arbeit hinterfragt sowohl kunsthistorische Narrative als auch den zeitgenössischen Kunstdiskurs auf kritische Weise."

Die Preisverleihung findet am 9. April 2026 von 17 bis 20 Uhr in der Aula der Akademie der bildenden Künste Wien (Schillerplatz 3, 1010 Wien) in Kooperation mit der SPARK Art Fair statt. Neben Fuchs werden auf Platz zwei und drei auch Michael Rutz und Valentino Skarwan mit jeweils 500 Euro ausgezeichnet. (cw)


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