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Das kulturelle Erbe queerer Migrant*innen
Videostill aus "The Continuation (Die Freundin)" featuring Drag Artist Hassandra in "Time Machine Infinitum. Queeres migrantischs Berlin", 2026 © Noam Gorbat, Omar Nicolas, Sama Ahmadi / Stadtmuseum Berlin- 05. Juni 2026
Die neue Freiflächen-Präsentation "Time Machine Infinitum. Queeres migrantisches Berlin" in der Ausstellung "Berlin Global" begibt sich auf eine Zeitreise durch das queere migrantische Berlin.
Die multimediale Installation on Noam Gorbat, Omar Nicolas und Sama Ahmadi verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um die Präsenz und das kulturelle Erbe queerer Migrant*innen und BIPoC hervorzuheben und wertzuschätzen. In mehreren Videos widmen sich die drei Künstler*innen zusammen mit zahlreichen Protagonist*innen Räumen des Austauschs, der Selbstorganisation und der Sichtbarkeit queerer BIPoC in Berlin.
Sie schlagen einen Bogen von der queer-migrantischen Geschichte der 1920er Jahre, über das queere jüdische Leben vor dem Zweiten Weltkrieg, politische Kämpfe des Vereins "ADEFRA – Schwarze Frauen in Deutschland" in den 1980er Jahren oder des "OYA-Kollektivs" heute, bis hin zu Visionen der jugendlichen Ballroom-Szene für ein queeres Berlin der Zukunft. Die verschiedenen Orte, Menschen und Zeitebenen treten in Beziehung zueinander und bilden ein bewegliches Gefüge aus individuellen und kollektiven Erzählungen.
Die Installation versteht sich als Teil einer selbstbestimmten, nicht abgeschlossenen Geschichte aus Kontinuitäten, Überlagerungen und Erinnerungen. Dabei macht sie kollektive Kämpfe um Räume und Strukturen sichtbar.
Das Projekt ist vom 13. Juni 2026 bis 31. Januar 2028 im Humboldt Forum (Schloßplatz, Berlin-Mitte) zu erleben. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Stadtmuseums Berlin. (cw/pm)










