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Madonna und Jesus als Trash-Prophet*innen
Bild: Bea Rodrigues- 04. August 2026
Das queere Performance-Ritual "my home is not my home" löste 2018 in Bayern einen Kunstskandal aus – in diesem Monat ist es in einer neuen Drei-Personen Fassung in Berlin zu sehen.
In der Galiläakirche entsteht vom 13. bis 15. August 2026 für drei Abende ein "temporäres Zuhause für die queere Community", verspricht das Performancekollektiv "bambule.babys": In einer Paradise-Lost-Ikonografie aus Lippenstiften, Lichterketten, Bananen und alten Kassettenrekordern kehren Madonna und Jesus als Trash-Prophet*innen zurück. An ihrer Seite erscheint erstmals die genderfluide Figur Angel. Gemeinsam mit dem Publikum vollziehen sie unheilvolle Akte der Hingabe, Segnungen für queere Körper, Gebete für Ausgestoßene sowie Rituale der Befreiung und des Widerstands.
Noch vor seiner Premiere löste das Stück 2018 in Bayern einen Kunstskandal und Blasphemievorwürfe aus. Seitdem ist es durch site-specific Fassungen in der Berliner Underground-Szene bis zum Edinburgh Fringe 2024 weitergewachsen: "my home is not my home" versteht sich nicht als abgeschlossene Produktion, sondern als lebendiges Werk, das sich fortlaufend neu schreibt.
Tickets für die drei englischsprachigen Aufführungen in der Galiläakirche (Rigaer Straße 9, 10247 Berlin-Friedrichshain) sind über Eventfrog und an der Abendkasse erhältlich. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. (cw)
Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Performance auf der Homepage von "bambule.babys"











