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Die Anfänge der queeren Bewegung in den USA

Bild: Jean-Pierre Laffont
  • 11. August 2026

Mit "Rebels with a Cause" legt der französische Fotograf Jean-Pierre Laffont einen persönlichen Bildband über eine prägende Epoche der US-amerikanischen Geschichte vor.

Laffont, der 1964 als Einwanderer in die USA kam, dokumentierte über Jahrzehnte hinweg die Gegenkultur der 1960er bis 1980er Jahre – als erster französischer Fotograf, der sein Leben ganz der fotografischen Beobachtung Amerikas widmete. Sein Blick als Außenstehender prägt bis heute die Wahrnehmung jener Generation, die etablierte gesellschaftliche Normen radikal infrage stellte.

Der 192 Seiten starke Bildband versammelt mehr als 150 Fotografien und rückt dabei auch die frühe LGBTI-Bewegung in den Mittelpunkt: Laffonts Aufnahmen zeigen queere Menschen als Teil eines breiten gesellschaftlichen Aufbruchs, der zugleich von den Vietnamkriegsprotesten, der Bürgerrechtsbewegung, der Frauenbewegung sowie von Hippie- und religiösen Gruppen getragen wurde. Damit dokumentiert der Band nicht nur einzelne Protestbewegungen, sondern das Zusammenspiel unterschiedlichster Emanzipationskämpfe, aus denen die queere Sichtbarkeit jener Zeit hervorging.

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Jean-Pierre Laffont gilt als einer der bedeutendsten Fotojournalisten seiner Generation. Seine Bilder gesellschaftlicher Umbrüche in den USA erschienen unter anderem in "Time", "Life", "Newsweek" und "Paris Match". Für sein Lebenswerk wurde er vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Lucie Award, dem Visa d'Or Lifetime Achievement sowie der französischen Ehrenlegion.

"Rebels with a Cause" ist zum Preis von 50 Euro zzgl. Versandkosten bei Damiani Books erhältlich. (cw)


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