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Fünf Positionen zu Gewalt, Widerstand und Heilung
- 09. September 2026
Jay Ritchie, Körper, 190 x 120 cm, C-Print, 2021/02, VG Bild-Kunst Bonn, 2026Das Künstler*innenhaus Dortmund zeigt ab 19. September die neue Gruppenausstellung "Widerstand und Wunden – Eine Ausstellung zu genderspezifischer und sexualisierter Gewalt".
Fünf Künstler*innen – Jenny Bewer, Raika Er, Suse Itzel, Simone Karl und Jay Ritchie – untersuchen darin mit Fotografie, Film, Installation, Performance, Skulptur und textbasierten Arbeiten, wie sich Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen sowie andere marginalisierte Gruppen in Körpern, Familiengeschichten und gesellschaftlichen Strukturen einschreibt – und wie Kunst daraus Formen von Widerstand und Heilung entwickeln kann.
Das oben gezeigte Bild stammt von Jay Ritchie (er/dey), einem Künstler aus Berlin. Der 2021 entstandene C-Print "Körper" steht für Ritchies fotografische Praxis, in der er sich mit Identität, queerer Sichtbarkeit und der Hinterfragung normativer Strukturen auseinandersetzt. Ritchie, 2022 Meisterschüler bei Prof. Tina Bara an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, spricht in seinen Arbeiten als betroffene Person über sexualisierte Gewalt und ihre sicht- und unsichtbaren Spuren an Körper, Denken und Handeln. Dabei versteht er den Körper zugleich als Träger des Traumas und als Ort von Aufarbeitung, Heilung und Widerstand.
Kuratiert wird die Schau von Maria Schleiner und Elly Valk-Verheijen. Vernissage ist am Freitag, den 18. September 2026 um 19 Uhr. Anschließend ist die Ausstellung bis 8,. November jeweils donnerstags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt im Künstler*innenhaus Dortmund am Sunderweg 1 zu sehen. (cw)










