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Kleidertausch

Kleidertausch Die kanadische Fotografin Hana Pesut betreibt ein eher ungewöhnliches Fotoprojekt: Sie zieht (Hetero-)Paare vor die Kamera, lichtet sie ab, lässt sie dann die Kleidung tauschen und macht ein weiteres Foto. So entsteht ein lustiges Spiel mit Gender-Rollen.

Seit dem Beginn des Projekts "Switcheroo" sind über 200 Fotos entstanden, in verschiedenen Orten der Welt: Die meisten in Pesuts Heimat Vancouver, aber auch in Wien, Barcelona, Osaka, Paris, San Francisco, New York, Los Angeles, Palm Springs, Austin und Montreal. In der Regel schlagen die Paare den Ort für das Shooting vor. Inzwischen gibt es ein erstes Buch mit den besten Motiven.



Mehr Bilder und Infos gibt es auf der Webseite Bored Panda oder auf Pesuts Homepage (gerade nicht erreichbar).


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#1 CarstenFfm
  • 17.10.2013, 16:58h
  • witzige Aktion

    Allerdings merkeürdig, dass auf der Bored Panda Seite unter den Bildern ein Werbelink für eine christlich fundamentalistische homophobe Gruppe ist.
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#2 SmasHeterosexismAnonym
  • 17.10.2013, 22:26h
  • Jungs und Männer sehen mindestens (!) so geil aus in knappen Höschen oder Röckchen oder Kleidern wie Frauen. Die heterosexistische Kleiderordnung trägt massiv zur Reproduktion der Geschlechterzwangsjacken und eben von Heteronormativität bei und greift von kleinauf massiv in das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ein.
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#3 überdeutlichAnonym
  • 18.10.2013, 10:10h
  • wird an diesen bildern, dass die aggressiv sexistische kleiderordnung in keiner weise irgend etwas mit "biologie" zu tun hat, sondern einzig heteronormativen rollenzuweisungen und der dauerobjektifizierung von frauen dient. jungs und männer könnten problemlos all das tragen, was frauen verordnet wird und umgekehrt. in den 70er/80er jahren haben v. a. emanzipierte frauen ja auch genau das vorgemacht, bis hin zur pop-szene. leider längst schon wieder vergangenheit.
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