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Protest bei Olympischem Fackellauf

Protest bei Olympischem Fackellauf: Russische LGBT-Aktivisten zeigten in St. Petersburg Regenbogenflaggen just in dem Moment, als der Kulturminister mit der Olympischen Flamme an ihnen vorbei lief.

Dabei wurde nochmal auffällig, dass die Olympia-Uniform des Propagandaministers Wladimir Medina selbst an eine Regenbogenflagge erinnert. Medina hatte kürzlich für Schlagzeilen gesorgt, als er abstritt, dass Tschaikowski schwul war.

Die beiden Aktivisten, Natalia Tsymbalowa und Kirill Kalugin, wurden nach dem Protest am Sonntag kurzzeitig festgenommen. Auf der Polizeiwache, von der das folgende Foto stammt, wurden sie dann ohne Anklage freigelassen.



Kirill Kalugin hatte zuletzt mehrfach für Bilder gesorgt, die um die Welt gingen: So küsste er einen Freund, während er bei einem Protest zum Internationalen Tag gegen Homophobie festgenommen wurde (queer.de berichtete). Wenige Wochen zuvor wurde er bei einem mutigen Einzelprotest am Tag der Luftlandetruppen von Soldaten angegriffen (queer.de berichtete).

Bereits bei der offiziellen Übergabe der Flamme Anfang Oktober hatten griechische LGBT-Aktivisten die Gelegenheit zu einem Protest genutzt (queer.de berichtete). Die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi im nächsten Frühjahr sind unter anderem wegen der homophoben Gesetzgebung in Russland umstritten. (nb)



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