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Mit Regenbogen-Pin nach Sotschi
- 21. November 2013,

Mit Regenbogen-Pin nach Sotschi: "Ich gehe doch nicht zurück in den Schrank. Ich bin stolz darauf, wer ich bin." Mit diesen Worten begründete der neuseeländische Eisschnellläufer Blake Skjellerup, warum er bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi diesen Regenbogen-Pin tragen wolle.
Es gehe in Russland nicht nur um den sportlichen Wettbewerb, sagte der 28-jährige Shorttracker gegenüber CNN. "Es geht auch darum, dafür einzustehen woran man glaubt und stolz ist." Mit dem Pin "Blake Skjellerup - Proud 2014" wolle er seine Solidarität mit den Lesben und Schwulen in Russland zeigen. "Ich bin in ihrem Land, und ich sollte das respektieren. Und genau das mache ich - denn sie sind diejenigen, die sich verstecken müssen und damit gezwungen werden, ein ungesundes Leben zu führen." Nach dem russischen Gesetz gegen Homo-"Propaganda" könnte dem Eisschnellläufer damit in Sotschi die Festnahme drohen.
Blake Skjellerup outete sich nach den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver, wo er ins Viertelfinale über 1.000 Meter kam. Derzeit lebt der Neuseeländer mit seinem Freund, einem ehemaligen Schilangläufer und Studenten der University of Calgary, die meiste Zeit in Kanada. In Kürze wird der Shorttracker erfahren, ob er sich für 500 Meter in Sotschi qualifiziert hat. Den Regenbogen-Pin hat er im Übrigen nicht für sich selbst in Auftrag gegeben: Über einen Verkauf der Sticker will er seine Reise nach Russland finanzieren. (mize)

















Ein Sportler mit Rückgrat, dessen Beispiel hoffentlich viele folgen werden...