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Schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt

Schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt: Auch in diesem Jahr ist der Untergang des Abendlandes ausgeblieben: Mit einer Abschlussparty, moderiert u.a. von Ralph Morgenstern, geht am 23. Dezember Kölns umstrittener Homo-Weihnachtsmarkt "Christmas Avenue" zu Ende.

Bei der Premiere 2012 hatte man sich bei "Hart aber fair" noch über die angeblich blasphemische Veranstaltung echauffiert, und selbst in diesem Jahr tobten schwule Blogger, sie seien für "so einen Mist" nicht jahrelang auf die Straße gegangen... Nun, in mehreren Recherche-Besuchen hat die queer.de-Redaktion kaum Unterschiede zum "heterosexuellen" Weihnachtsmarkt am gegenüberliegenden Rudolfplatz ausgemacht - mit Ausnahme vielleicht der Schoko-Schwänze und knappen Unterhöschen, die zwischen Glühwein und Brezeln angeboten wurden.

Hinzu kam ein queeres Bühnenprogramm mit Highlights von Cassie Carrington bis Stephan Runge, das die Stimmung anheizte, oder - wie im Fall eines niederländischen Schlagersängers - nur nach drei heißen Cocktails zu ertragen war. Am Welt-Aids-Tag wurde im großen Stil für die Aidshilfe Köln gesammelt und zum Internationalen Tag der Menschenrechte zusammen mit dem Kölner Lesben- und Schwulentag und den Wirten des "Bermuda-Dreiecks" das Projekt "Liebe ist ein Menschenrecht" gegen Homo- und Transphobie gestartet.

Eine Ghetto-Veranstaltung? Mitnichten. Die Hetero-Quote war auffallend hoch beim schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt - wenn auch teilweise mit überraschenden Begründungen. "Der Glühwein schmeckt hier besser", erklärte eine Mittfünfzigerin, während sie mit ihrem Gatten zu den "3 Likören" schunkelte. Eine Gruppe Studenten meinte wiederum: "Hier müssen wir nicht so lange anstehen wie am Rudolfplatz." (mize)










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#1 m123Anonym
  • 23.12.2013, 12:55h
  • Dass Schwule und Lesben sich am christlichen Weihnachtsfest beteiligen, d. h. dem Fest, an dem angeblich Jesus auf die Welt gekommen ist, der zuvor durch "unbefleckte Empfängnis" in Maria gezeugt wurde, halte ich für dumm. Im Grunde wollen die Szene-Schwulen einfach nur das christliche Weihnachtsfest zum Anlass nehmen auch in der kalten Jahreszeit ne große Sause zu machen. Außerdem ghettoisiert das die Homosexuellen. Gibt es auch einen rothaarigen Weihnachtsmarkt? Das sagt doch schon alles
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#2 m123Anonym
  • 23.12.2013, 13:02h
  • Die queer.de-Redaktion begreift scheinbar nicht, dass allein schon die Tatsache, dass ein separater und extra "schwul-lesbisch"-gelabelter Weihnachtsmarkt in einer vom "heterosexuellen" Weihnachtsmarkt räumlich klar abgegrenzten Umgebung gemacht wird eine Ghettoisierung ist, egal wieviele Heteros dort hingehen und sich männliche Genitalien aus Schokolade ansehen.

    Es ist wieder eine dumme Aktion der Szene-Schwulen, die nicht intelligent ist und sich gleichstellungsbremsend auswirkt.
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#3 VerkehrsfunkAnonym
  • 23.12.2013, 13:25h
  • m123? In welcher Fahrschule waren Sie? Dass Sie auf die Spassbremse treten, geht ja noch. Aber warum blinken Sie immer erst links, um dann rechts zu fahren?
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