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Coke schneidet schwules Paar aus Irland-Spot
- 04. Januar 2014,

Coke schneidet schwules Paar aus Irland-Spot: Weil dieses schwule Hochzeitspaar in einem Spot zur neuen Werbekampagne "Reasons to believe" auftaucht, wurde Coca-Cola in Großbritannien erst gelobt. Doch in der irischen Version des Clips wurde die Szene herausgeschnitten.
Statt zwei Männern geben sich dort nun eine schwarze Frau und ein weißer Mann das Ja-Wort. LGBT-Organisationen werfen dem Konzern, der einer der großen Sponsoren der olympischen Winterspiele im russischen Sotschi ist, nun vor, mit dem "entschärften" Spot die homophobe Politik von Präsident Putin zu unterstützen.
Coke selbst rechtfertigte sich damit, man habe für die verschiedenen Märkte lediglich "kulturelle Aspekte" berücksichtigt - so tauche im Irland-Spot etwa auch der St. Patrick's Day auf. Anders als in England und Wales sei die Ehe-Öffnung auf der grünen Insel zudem noch keine beschlossene Sache.
Das irische Homoblatt "Eile Magazine" hält diese Erklärung für vorgeschoben. Nach den Recherchen der Kollegen handelt es sich bei dem schwulen Paar im Spot um zwei Männer aus Australien, wo es bislang ebenfalls nur Eingetragene Partnerschaften gibt. Die herausgeschnittene Zeremonie sei deshalb ebenso für Irland relevant, so "Eile". (cw)
Der Spot für Großbritannien:
Die abgewandelte Version für Irland:

















Nein, Coca-Cola ist jetzt voll auf die Linie des Diktators Putin eingeschwenkt, wonach Homosexualität gänzlich aus der öffentlichen Wahrnehmung entfernt werden soll.