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Watching "Looking"
- 22. Januar 2014,

Watching "Looking": Am Sonntag lief in den USA auf dem Pay-TV-Sender HBO die erste Folge der neuesten Homo-Serie "Looking". Sie ist unklischeehaft geraten, aber auch ein wenig langweilig.
Drei Freunde stehen im Mittelpunkt der Serie: Patrick (der aus "Glee" bekannte Jonathan Groff), ein Entwickler von Video-Spielen. Sein bester Freund Augustin, ein Künstler und so etwas wie die US-Version eines Hipsters. Und Dom, ein Kellner mit 80er-Jahre-Schnurrbart.
Das ganze wirkt wie ein Indie-Schwulenmovie, nur scheint es gelegentlich an der Lust zum Erzählen zu fehlen: Ganze Passagen langweilen vor sich hin, aber das ist noch ausbaubar. Die Kennenlernversuche von Patrick oder ein Dreier von Augustin sind unterhaltsam und bisweilen erotisch, auch wenn die Kamera wegzoomt, wenn der Schwanz ausgepackt wird.

Bei "Girls", dem anderen Indiekinofilm als US-Serie, geht es deutlich mehr zur Sache - und gewitzter. Aber immerhin vermeidet die Serie, Klischees auszubereiten oder alle Aspekte der Szene beleuchten zu wollen. Man darf gespannt sein, wie sie sich entwickelt - und ob sich noch ein deutscher Sender findet.










