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Coke verbietet Homo-"Propaganda"
- 29. Januar 2014,

Coke verbietet Homo-"Propaganda". Nach McDonald's hat sich nun auch der Olympia-Sponsor Coca-Cola mit einer nicht durchdachten Marketingaktion in die Nesseln gesetzt: Bei der Kampagne "Share a Coke with..." ist ausgerechnet das Wort "Gay" verboten.
Die Grundidee ist eigentlich nett: Auf der südafrikanischen Webseite des Getränkemultis können Brause-Fans ihren Namen oder eine Botschaft auf eine virtuelle Cola-Dose schreiben und diese über die Sozialen Netzwerke an ihre Freunde verschicken. Doch wenn man das Wort "Gay" eintippt, erscheint auf dem Bildschirm die Fehlermeldung: "Ups, lass uns so tun, als hättest du das gerade nicht eingegeben. Versuch es mit einem anderen Namen". "Straight" oder "Hetero" nimmt das Tool hingegen an.
Prompt fühlten sich im Netz einige User an das russische Verbot von Homo-"Propaganda" erinnert. Sie kreiierten und versandten daraufhin ganz eigene Protest-Dosen, die Coca-Cola kaum gefallen dürften:


Ein verärgerter User hat sogar ein eigenes Video produziert:
Deutsch scheint man bei Coke allerdings nicht zu verstehen, der Name "Schwul" ist nämlich erlaubt:

Nachtrag: Inzwischen hat Coca-Cola auf die internationale Kritik reagiert. "So sollte das Programm eigentlich nicht laufen", heißt es in einer zerknirschten Stellungnahme des Konzerns. "Wir haben die Funktion solange deaktiviert, bis das Problem gelöst ist."
















