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Frauen mit Bart

Frauen mit Bart. In Ochtrup, einer Stadt im nordwestlichen Münsterland, ist derzeit eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel "xyx - oh boy!" hat die Fotografin Frauke Schulte-Sutrum Frauen als männliche Klischeetypen inszeniert.

Die 19 Bilder der Schau liefern den Beweis, dass eindeutige Zuschreibungen von "männlich" und "weiblich" allein aufgrund der äußeren Erscheinung eines Menschen nicht immer möglich sind - auch wenn man zweimal hinguckt. Ausgangspunkt für die Idee, Frauen mit aufgeklebten Echthaarbärten zu fotografieren, war ein Radiobeitrag zum Thema Intersexualität.

Der Titel der Ausstellung ist als Spiel mit den Chromosomensätzen gedacht. "Es gibt rund 4.000 verschiedene Varianten von Intersexualität", schreibt Schulte-Sutrum auf ihrer Homepage. "Ich habe mich für zwei 'x' entschieden, da ich 'reine' Frauen fotografiert habe, das 'y' steht für das Männliche/den Bart."









Die Ausstellung in der Galerie Kunst(t)räume ist noch bis zum 5. Juli 2014 zu sehen. Die Galerie am Kniepenkamp 18 in Ochtrup ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 18 Uhr, sonnabends von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. (cw)



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#1 Bearded- LadyAnonym
  • 08.07.2020, 20:29h
  • Hallo ich bin selber eine Frau, 44 Jahre alt mit sehr starkem, männlichen Bartwuchs. Und das fing schon als Mädchen mit ca. 12 Jahren an.
    Ab 14 Jahren musste ich mich rasieren wie mein Vater. Er hat mir das alles beigebracht.
    In einem Urlaub, habe ich mal den Bart nicht rasiert und in 3 Wochen einen richtig dichten Vollbart bekommen. Mein damaliger Freund fand das erst schön aber später wollte er dass nicht mehr. Ich sehe zu männlich damit aus und er hat sich deswegen getrennt. Mittlerweile mache ich es wie die Männer und habe öfter einen 3 Tage Bart.
    Man kennt mich mittlerweile so, zumal ich auch nicht den Bartschatten verbergen kann, auch nicht nach einer Rasur. Auf der Arbeit bin ich natürlich immer rasiert, damit niemand an meinem Äußeren Anstoß nehmen kann.
    Wenn ich mal die Arbeitswelt hinter mich gelassen habe, werde ich den Bart wachsen lassen und dann als bärtige Frau weiterleben, egal was andere dazu sagen.
    Schöne Grüße
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