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Rettet Benjy!

Rettet Benjy! Ein Charolais-Stier mit prächtigem Stammbaum sollte als Zuchtbulle für möglichst viel Nachwuchs sorgen - doch Benjy hat nur Augen für andere Stiere. Deshalb soll er nun geschlachtet werden.

Laut einem Bericht der "Daily Mail" dachte ein irischer Farmer erst, dass sein Bulle einfach nur schüchtern sei und auf der offenen Weide keine Kuh besamen wollte. "Ich konnte nicht ernsthaft glauben, dass der Stier homosexuell sein könnte. Doch nachdem ich mich beraten liess, weiss ich, dass es das gibt", so der Besitzer gegenüber der Zeitung, Da er für den schwulen Bullen nun keine Verwendung habe, kündigte er an, ihn ins Schlachthaus bringen zu wollen.

Dagegen regt sich jedoch Widerstand. Unter dem Hashtag #SaveBenjy machen Twitterer seit mehreren Tagen ihrem Unmut über die "grausamen" Pläne des Bauern Luft. Auch eine Online-Petition "Save Benjy The Gay Bull" wurde bereits ins Leben gerufen.

Am Mittwoch haben das Onlinemagazin TheGayUK und die irische Tierschutzorganisation Animal Rights Action Network (ARAN) schließlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: Gemeinsam will man 5.000 Pfund einsammeln, um Benjy dem Bauern abzukaufen und ihn damit vor dem Schlachthaus zu retten - 630 Pfund sind bereits zusammengekommen.

Mehr zur Aktion verraten die Initiatoren in dem folgenden Video:



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#1 DiversityAnonym
  • 13.11.2014, 15:59h
  • Wie heuchlerisch! Da soll ein einzelner Stier gerettet werden, weil er "besonders" ist. Gerettet von Menschen, die sich wahrscheinlich dann später ihr Steak in die Pfanne hauen. Was ist mit den übrigen Millionen Tieren? Jedes einzelne Tier ist besonders und hat seine eigene Persönlichkeit. Aber die haben leider das Pech, in der Masse der Anonymität zu verschwinden.
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#2 DiversityAnonym
  • 13.11.2014, 16:06h
  • Ich wollte damit nicht sagen, dass man dieses Tier nicht retten sollte! Jedes Tier hat einen Anspruch auf sein Leben und seine Freiheit!
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#3 Harry1972
  • 13.11.2014, 16:33hBad Oeynhausen
  • Das dort die Kühe noch vom Bullen selbst besamt werden, ist jetzt aber eher die Ausnahme, oder?
    Das ein schwuler Bulle jetzt nicht wirklich nützlich für den Job ist, kann ich gut nachvollziehen. Vielleicht kann man den ja kaufen und bei nem schwulen Charity-Dinner servieren.
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