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Der jamaikanische Parlamentsabgeordnete Ernest Smith erklärte, Schwule würden die Polizei unterwandern und besäßen häufig Feuerwaffen, was er als Sicherheitsrisiko einstufte. Homo-Aktivisten zeigten sich empört.

Bei einer Debatte um Sexualstraftatbestände im jamaikanischen Parlament erklärte Smith von der regierenden Jamaica Labour Party: "Ich bin sehr besorgt über das Ausmaß, in dem Homosexuelle dieses Land übernehmen. Homosexuelle sind so dreist, dass sie eigene Organisationen gründen und sich so beleidigend und gewalttätig geben, dass das Ministerium für nationale Sicherheit sich drum kümmern muss – auch weil so viele Homosexuelle eine Lizenz für Waffen besitzen." Ferner versuchten Schwule und Lesben, sicherheitsrelevante Behörden zu unterwandern: "Es gibt sogar Berichte, die nie offiziell dementiert wurden, dass unsere Polizei von Homosexuellen überrannt wird."

Ein Polizeisprecher hat bereits gegenüber dem "Jamaica Gleaner" erklärt, die Vorwürfe des Abgeordneten entbehrten jeder Grundlage. Die Homo-Gruppe J-Flag zeigte sich entrüstet über die Aussagen Smiths. Diese zeugten von "unglaublicher Engstirnigkeit" und seien "antidemokratisch und bösartig": "Welche Beweise hat er dann dafür, dass Schwule und Lesben als Gruppe eher gewalttätig sind? Diese Klischees können zu Gewalt gegen Homosexuelle führen und sind verantwortungslos."

In Jamaika gab es in den letzten Jahren wiederholt Übergriffe auf Schwule, bei denen Dutzende Menschen ermordet worden sind. Reggae-Sänger heizen die homophobe Stimmung mit Liedern über Lynchjustiz weiter an. Homosexualität wird auch juristisch als Verbrechen geahndet: Darauf stehen zehn Jahre Haft mit Zwangsarbeit.

Einer Umfrage von 2008 zufolge sprechen sich 70 Prozent der jamaikanischen Bevölkerung gegen Bürgerrechte für Schwule und Lesben aus (queer.de berichtete). In Deutschland hat das Auswärtige Amt erst vor wenigen Tagen seine Reisewarnung für Jamaika erneuert (queer.de berichtete). Jährlich besuchen mehr als drei Millionen ausländische Touristen die Insel. (dk)



35 Kommentare

#1 alexander
  • 16.02.2009, 18:06h
  • wieder eine mutation, man sollte mal die gene überprüfen und die ahnengalerie, wenn einer schon ernst schmidt auf jamaika heisst !

    jetzt ziehen also die schwulen und lesbischen nahkampftruppen marodierend über das eiland und überrennen sogar die polizei (von vergewaltigungen wurde noch nicht berichtet) !
    die gründung des ersten homosexuellen inselstaates steht kurz bevor !
    verlockende vorstellung ! und alle rastafaries als lustsklaven !
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#2 NicoAnonym
  • 16.02.2009, 18:50h
  • "Jährlich besuchen mehr als drei Millionen ausländische Touristen die Insel. "

    Genau da liegt das Problem!

    Würden diese 3 Mio wegbleiben, würde sich in diesem Barbarenstaat sehr schnell etwas ändern, denn selbst die größten Faschisten wollen nicht ihr Einkommen verlieren.

    Aber solange selbst Schwule und Lesben trotz allem dorthin reisen, wird sich auch nichts ändern...
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#3 inselAnonym
#4 alfAnonym
#5 FredAnonym
  • 17.02.2009, 00:36h
  • ....lieber Ernest Smith ,wuerde ich mit meinem Partner in deinem Scheissland leben .waere wohl das erste dass ich mir eine Handfeuerwaffe besorge
    um uns beide vor sollen Monstern wie dich zu beschuetzen.
    Leute macht keinen Urlaub in solchen homophopen
    Laendern ,kauft auch keine Produkte von da..

    Boykot haben die verdient,seit Alle konsequent!!!!

    Fred in Bangkok
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#6 stromboliProfil
#7 Tim_ChrisProfil
#8 AxelBerlinAnonym
  • 17.02.2009, 12:25h
  • Antwort auf #7 von Tim_Chris
  • sagt mal freunde, woher kommt das, weil ihr ständig dieses eklige wort "scheiße" benutzt.
    beschäft ihr euch zu viel mit dem hl. stuhl?
    gewöhnt euch mal ein bißchen homo-normatives benehmen an. so vulgär kennen uns nämlich die heteros gar nicht.
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#9 stromboliProfil
#10 AxelBerlinAnonym