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Eine amerikanische "Pro-Family"-Gruppe zeigt einen Werbespot, in denen ein Fadenkreuz auf eine traditionelle Familie gerichtet ist – die Gefahr soll von der Homo-Ehe ausgehen.

Verantwortlich für den sechsminütigen Kurzfilm ist die christlich orientierte Gruppe "Campaign Secrets", die damit das Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung von West Virginia erreichen will. Zu sehen sind Eltern mit zwei jungen Kindern, die sich fröhlich mit Seifenblasen beschäftigen. Plötzlich erscheint ein Fadenkreuz über der Familie und eine Stimme aus dem Off erklärt, dass die glückliche Familie einem "unerbittlichen Angriff" ausgesetzt sei: "Gleichgeschlechtliche Ehen in West Virginia sind näher, als Sie vielleicht denken", so die dramatische Warnung.

30 von 50 US-Staaten verbieten bereits jetzt die gleichgeschlechtliche Ehe in ihrer Verfassung. Zuletzt hat das Volk von Kalifornien in einem Referendum gegen Ehe-Rechte für Schwule und Lesben gestimmt (queer.de berichtete). Das war das erste Mal, dass eine bereits für gleichgeschlechtliche Paare geöffnete Ehe wieder abgeschafft wurde.

Youtube | Der Werbespot

West Virginia hat bislang kein derartiges Verbot erlassen. Die Gruppe "Campaign Secrets" will mit dem Spot erreichen, dass auch in dem ländlichen Staat ein Referendum gegen die Homo-Ehe abgehalten wird.

In der Werbung wird erklärt, warum die verschiedengeschlechtliche Ehe unbedingt exklusiv erhalten werden müsse: "Die Ehe begann im Herzen Gottes und er hat sie perfekt entworfen. Für einen Mann und eine Frau, für einen Ehemann und eine Ehefrau, eine Familie. Das ist der Baustein jeder Gesellschaft, jeder Rasse, jeder Nation."

Bislang haben in den Vereinigten Staaten lediglich Massachusetts und Connecticut die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

13 Kommentare

#1 Tim_ChrisProfil
  • 17.02.2009, 21:19hBremen
  • "Plötzlich erscheint ein Fadenkreuz über der Familie und eine Stimme aus dem Off erklärt, dass die glückliche Familie einem "unerbittlichen Angriff" ausgesetzt sei: "Gleichgeschlechtliche Ehen in West Virginia sind näher, als Sie vielleicht denken", so die dramatische Warnung."

    Das ist ja wohl die Härte. Gegen diesen Spott und deren Verfasser sollte DRINGENST eine Anzeige wegen Volksverhetzung und indirektem Aufruf zum Kapitalverbrechen aus Hass gestellt werden. Zu behaupten, dass die Homoehe eine gesellschaftliche Gefahr sei ist eine Sache, aber diese unterschwellige Botschaft, die gerade in diesem Spott steckt ist ein Verbrechen. Sie suggeriert, dass wir massenmordenden Terroristen gleich sind, die aufs schärfste bekämpft werden müssten. Im Anschluss an den Spott dann vielleicht noch die Werbung für das neueste Jagdgewehr für den Privatmann, damit jeder gleich mal auf Homojagd gehen kann. Von da an dauert es dann nicht mehr lange, bis die ersten kreuzdoofen Idioten tatsächlich schwer bewaffnet durch die Stadt rennen, aus Angst, dass die bösen Homos ihre Familien sonst auslöschen könnten.

    Ich hoffe, der Spott wird von Vernunft denkenden Menschen schnellstmöglich abgesetzt und die Verfasser rechtlich belangt.
    Nicht mal im Land der unbegrenzten Möglichkeiten darf es möglich sein auf eine solche Weise Hass zu verbreiten.
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#2 jochenProfil
  • 17.02.2009, 21:49hmünchen
  • ... was für a....löcher, diese typen von der "campaign secrets"-gruppe.

    sie geniessen die religionsfreiheit in ihrem land und gestatten anderen gruppen ihre freiheit aber nicht.
    die freiheit der homos , die niemanden schädigen würde...

    ich bin immer wieder geplättet davon , mit welcher selbstverständlichkeit fundamentalreligiöse ihre hypothesen über die welt (die sie ihre religion nennen) hernehmen und andersdenkende damit immer wieder terrorisieren wollen.
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#3 seb1983
#4 KonstantinEhemaliges Profil
  • 18.02.2009, 07:24h
  • Ich muss inzwischen nur noch kotzen, wenn mir jemand sagt, er sei Christ! Diskussionen sind da auch zwecklos! Zum Glück habe ich schon einige meiner Bekannten dazu bewegt aus dem Scheissladen auszutreten, da sie nur noch aus "Nachlässigkeit" Kirchenmitglieder waren.
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#5 Rabauke1976Anonym
  • 18.02.2009, 10:45h
  • Das haut mich vom Hocker???? Dreht dieses Pack jetzt voll frei? Ich bekomme den Würfelhusten! Überhaupt......auf so ne Kranke Idee zu kommen. Für mich zeugt das davon, was DIE gerne mit uns machen würden, wollen. Man sollte diese "Botschaft" sehr genau nehmen und dieses Halunkenpack dafür zur Rechenschaft ziehen.
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#6 NicoAnonym
  • 18.02.2009, 14:18h
  • Also jetzt ist aber endgültig Schluss!

    Es sind fanatisierte Homohasser, die uns bedrohen und die auch schon Schwule und Lesben misshandelt oder gar ermordet haben (ein prominentes Beispiel ins Matthew Shepard, aber es gibt unzählige andere) und die Attentate auf Homobars verüben.

    Und jetzt wollen die das mit dem Fadenkreuz so darstellen, als ob wir uns auf deren menschenverachtendes Niveau herablassen würden und Attentate auf Familien planen würden.

    Deren faschistische Hetze kann nicht mehr toleriert werden und muss (juristisch, politisch, gesellschaftlich und kuturell; natürlich nicht mit Gewalt) gestoppt werden....
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#8 werters echterAnonym
#9 AxelBerlinAnonym
  • 19.02.2009, 08:30h
  • Antwort auf #8 von werters echter
  • ja, in den berliner schwimmbäder sind nun burkinis für muslimische frauen zugelassen worden, damit die religiösen fanatiker sich beruhigen und beim anblick der frauen nicht so sehr erregt werden.
    wenn beim schwimmen also ein stofflappen entgegen kommt, ist dies kein aufgelöster koffer aus einem schiffbruch, sondern eine streng gläubige mitbürgerin.
    sascha´s ansprüche werden wieder voll befriedigt.
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#10 stromboliProfil
  • 19.02.2009, 10:52hberlin
  • Antwort auf #9 von AxelBerlin
  • wie schaffst du es nur, unerkannt am frauenbadetag dich unter unsere weiblichen badegäste zu mischen?
    Oder trägst du wie hier auch dort einen burka?!
    .. du gibst mir immer mehr rätsel auf..
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