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Kommentare zu:
Kanye West: Besetzt "That’s so Gay" positiv!


#11 stromboliProfil
  • 21.02.2009, 23:58hberlin
  • leute, der sagt, was vor 40 jahren bereits andere sagten und in die tat umsetzten!
    Aus dem zusammenhang (!), kommt in deutschland der begriff SCHWUL! Nicht homosexuell, nicht urnige, gleichgeschlechtlich orientiert... nein: SCHWUL! FAG! FROSHO!...
    Auf jeden fall nicht GAY.. (was Im Englischen bedeutet „gay“, bis in die 1960er Jahre (und zum Teil noch heute) „fröhlich, vergnügt“...(wiki). Als umgabngssprachliche beschreibung für überkanditelte, vieleicht auch nur glückliche benutzt, wurde das auch schon seit den frühen 20zigern als umschreibung/unterton des schwulen mannes mit eingebracht, ist also ebenfalls schwuler kultur zu zurechnen! Sie wurde im vaudeville englicher herkunft kreiert.
    Edward Everett Horton (18.03 1886 – 29.09 1970) war in etwa die idealbesetzung dieses typus! Er ist auch der sogenannte sidekick in screwball comedies der 30-50 jahre.. eben der fröhlich, etwas tumbe freund an der seite des heterohauptakteurs. Wichtig: er war auch immer der verbindende teil zwischen mann und frau ( fred astaire un ginger rogers z.B.!) ... der nützliche trottel um die hauptfiguren zusammen zu bringen!

    Na und GAY...,dass waren wir trotz party immer nur bedingt...!

    Gerade die besetzung des negativen(schwul) in der aussage durch die betroffenen, war die geselllschaftliche provokation, die schlußendlich zur diskussion ZWANG!
    Nicht die kleinlich dargebotene "nettigkeit" der mann/männlichen beliebigen "normalität", fröhlich, vergnügter ( wie sich die zeiten und inhalte doch wieder ähnlich sicnd...! Das positive durften sich dann die partypeoples der 80ziger aneignen!
    Das heute, immer noch dies als identifikation dient, zeigt nur wie wenig die nachkommenden gelernt haben! Asche über sie.. wenn keine vorhanden, dann MEINE!

    Das es notwendig erscheint, dass progressive heten (!) UNS zeigen, wo und wie schwule dumpfbacken zugang zu gesamtgesellschaftlicher aufmerksamkeit gelangen könnten, wenn sie dazu fähig und willens wären, diese zu erlangen, zeigt: das ist ein armutszeugniss für UNS!
    Aber wir sind ja mit ehesplitting und standesamtbesetzung beschäfftigt; jede generation hat so iher zielsetzungen!

    Für die, die darunter leiden zu sehr sichtbar zu werden, wenn andere ihren teil ihrer homosexuellen identität einfordern, sei gesagt:
    "warme fürze stinken, wenn sie nicht aus ihren hosen entweichen können"!
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#12 OlliAnonym
  • 22.02.2009, 12:58h
  • Da kann ich ihm nur zustimmen: schwul war früher auch ein Schimpfwort und nur weil wir es regelmäßig selbst benutzt haben, hat sich dessen Bedeutung gewandelt. Aber auch hierzulande merkt man, dass gerade an den Schulen das Wort schwul wieder mehr zum Schimpfwort mutiert.

    Da müssen wir wieder gegensteuern!

    Und ich hoffe, im englischen Sprachraum gelingt das bei dem Wort gay ähnlich!
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