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Chris Buttars, Senator des Mormonenstaates Utah, erklärte in einer Fernseh-Dokumentation, Schwule seien "wahrscheinlich die größte Bedrohung" für Amerika und die Welt.

"Das ist der Anfang vom Ende", erklärte der Republikaner in einer bislang noch nicht ausgestrahlten Dokumentation. Es wurden allerdings Teile des Interviews bereits veröffentlicht. Darin warnt Buttars: "Es ist viel schlimmer als früher: Sodom und Gomorrha waren ein lokales Ereignis. Das hier ist weltweit." Der Senator verglich Homosexuelle dabei mit islamischen Fundamentalisten und erklärte, sie hätten keine Moral. "Homosexualität wird immer eine sexuelle Perversion bleiben. Und wenn man das sagt, flippt jeder aus. Das ist mir aber egal." Schwule und Lesben charakterisierte der Senator als "gemein": "Sie wollen darüber sprechen, wie man nett sein soll. Aber die sind die gemeinsten Scheißer, die mir je begegnet sind." Schwule Aktivisten wollten eigentlich keine "Gleichheit", sondern "Überlegenheit", so Buttars.

Homo-Gruppen und demokratische Politiker kritisierten die Aussagen Buttars scharf. Sie wollen nun eine Unterschriftenkampagne gegen den Senator organisieren.

In den vergangenen Jahren hatte sich Buttars stets gegen Homo-Gesetze gewehrt. Erst letzte Woche wurde der Antrag auf ein Antidiskriminierungsgesetz im Parlament abgelehnt. Buttars erklärte in der neuen Dokumentation selbstbewusst: "Ich habe jedes derartige Gesetz gekillt, das in den vergangenen acht Jahren eingebracht wurde."

Youtube | Bericht in den ABC-4-Lokalnachrichten

Der 66-Jährige hatte bereits zuvor mit seinen Äußerungen für Aufregung gesorgt. So brachte er im vergangenen Jahr die Schwarzen-Organisation National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) gegen sich auf, als er bei einer Debatte um ein Schulfinanzierungsgesetz sagte: "Das Baby ist schwarz. Es ist ein dunkles, ekelhaftes Ding." Trotzdem konnte er seinen Wahlkreis im Nordwesten Utahs nach der Kontroverse mit 49,6 Prozent der Stimmen knapp halten. Sein demokratischer Gegenkandidat erreichte nur 45,1 Prozent.

Utah zählt zu den konservativsten Staaten der USA. Bis 2003 wurde hier homosexuelles Verhalten offiziell noch mit bis zu sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe geahndet. (dk)



20 Kommentare

#1 Rabauke1976Anonym
  • 19.02.2009, 17:36h
  • Mal abgesehen, daß dieser Senator einen ganz gewaltig und mächtigen an der Klatsche hat, freue ich mich auf die nächsten Schlagzeilen. "Chris Buttars auf Flughafentoilette von undercover Cop festgenommen." Den Rest kennen wir ja........:).
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#2 Mirror
  • 19.02.2009, 18:13h
  • Diese religiöse Argumentation wir seien eine Bedrohung für die Welt und Amerika und der vergleich mit islamischen Fundamentalisten hört sich ja fast nach Argumentationsabsprachen mit
    kath Würdenträgern an.
    Nicht wir sind eine Gefahr für die Freiheit Amerikas und der Welt sondern solche Leute,Sekten und Religionen,die schon immer was gegen Freiheit und Selbstbestimmung haben.Hier wird wieder mal davon abgelenkt wie verkommen der vertretene Glaube schon ist.Ein typischer Aufbau eines Feindbildes (wir) um dumme Gläubige davon abzulenken wie fremdbestimmt sie eigentlich leben.
    Das Amt des Senators übersteigt nach diesen Äusserungen auf jeden Fall seine persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften und ist hoffentlich der anfang von seinem Ende als Mandatsträger.
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 19.02.2009, 18:43hBremen
  • Unverständlich, wie jemand einen solchen Hass entwickeln kann. Das ist nicht nur Homophobie, das ist Homohass mit einer geradezu satanischen Gehässigkeit, wie seine Aussagen, explizit auch diese verdeutlichen: "Ich habe jedes derartige Gesetz gekillt, das in den vergangenen acht Jahren eingebracht wurde."
    Dieser Mann lehnt uns nicht nur ab, er hasst uns wirklich bis aufs Blut.
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#4 alexander
  • 19.02.2009, 19:09h
  • dieser doch sehr extreme hass, auf alles andersartige, muss eine sehr böse vorgeschichte haben ! vor allem das eingeschränkte weltbild dieses "moralapostels", gibt zu denken !
    diese leutchen sehen dann in jeder katastrophe oder jedem übel die gerechte strafe gottes !
    hier wäre ein prostatakarzinom mit schneefallmetastasen angesagt !
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#5 jochenProfil
  • 19.02.2009, 23:14hmünchen
  • die bedrohung durch die homos ist nicht nur für so intelligente senatoren aus utah schlimm, sondern die bedrohung ist so gross wie die ganze ganze welt...und noch viel viel grösser!

    früher bei sodom und gomorrha war es ja wenigstens nur ein lokales problem. heutzutage ist es ja schon weltweit verteilt und geradezu modern geworden dieses schwulsein und das lesben- und lesbierinnentum.

    denn wenn alle menschen homos wären, würde nämlich die menschheit aussterben tun.

    andererseits ... wenn alle menschen senatoren von beruf wären , wo käme dann mein hamburger, meine leckere pasta mit der superleckeren pesto her?
    wenn alle menschen senatoren wären, gäbe es keine bauern/farmer, und wir müssten alle verhungern !!!
    das wäre auch schlimm....

    also , wenn ich so richtig nachdenke ... ist das senatorentum dann auch sünde?
    oder was??
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#6 AntichristProfil
  • 20.02.2009, 06:53hHH
  • Der Typ hat einen ganz extremen an der Klatsche. Solche Psychos wie er gehören nicht in Regierungsämter sondern in die Klappse, da sie in Regierungsposition die größte Gefahr für ihr Volk, somit die größte Bedrohung weltweit sind.
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#7 KonstantinEhemaliges Profil
#8 JonasAnonym
  • 20.02.2009, 09:36h
  • Aha, Schwule sind also eine größere Gefahr als Terroristen, Mörder, Kinderschänder, Wirtschaftskrise dank gieriger Nimmersatte, etc.

    Wie peinlich, dumm und ideologisch verblendet kann man eigentlich noch sein?

    Nur schlimm, dass solche Leute auch noch genug Anhänger haben, die ihnen eine gewisse Macht verleihen.
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#9 lahnzückeAnonym
  • 20.02.2009, 14:34h
  • Antwort auf #8 von Jonas
  • Graf: Wenn man auf mehr als 80 Prozent der Fragen Antworten gibt, die sich nicht mit der Evolutionstheorie vereinbaren lassen.
    SPIEGEL ONLINE: Sind das alles religiöse Eiferer?

    Graf: Nein, keineswegs. Zwar hängen religiöse Überzeugung und Evolutionsskepsis zusammen. Aber viel stärker wirkt sich ein naives Wissenschaftsbild aus. Knapp 15 Prozent der befragten Erstsemester haben keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert. Da wird gesagt: "Wissenschaft ist doch auch nur dogmatisch." Viele stellen sich vor, wir würden Steinchen für Steinchen ein großes Mosaik der Wahrheit zusammensetzen. Sie wissen schlicht nicht, dass jedes wissenschaftliche Wissen immer nur vorläufig ist und jede Aussage überprüfbar sein muss.

    SPIEGEL ONLINE: Woran liegt das?

    Graf: Wenn jemand nach 13 Schuljahren noch nicht einmal ahnt, wie Wissenschaft funktioniert, dann läuft dort etwas schief. Vielfach thematisiert die Schule Wissenschaftstheorie überhaupt nicht. Sie muss das Thema Evolution umfangreicher angehen - und vor allem früher, nicht erst in der 9. und 10. Klasse.

    www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,608271,00.html
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#10 solutionAnonym