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- 20. Februar 2009 1 Min.
Mitglieder der homophoben Westboro Baptist Church dürfen nicht nach Großbritannien einreisen.
Die Kirche hat zuvor auf ihrer Website GodHatesFags.com angekündigt, dass sie gegen ein schwules Theaterstück im südenglischen Basingstoke protestieren will. Nach Medienberichten hat Innenministerin Jacqui Smith daraufhin ein Einreiseverbot ausgesprochen. "Diese Menschen haben auf nicht akzeptable Weise zu Hass gegen eine Anzahl von Gemeinschaften aufgestachelt", erklärte ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber dem Boulevardblatt "The Sun". "Die Regierung hat deutlich gemacht, dass sie Extremismus nicht dulden wird." Jeder, der zu Gewalt aufrufe, sei in Großbritannien nicht willkommen, "egal, woher diese Personen kommen oder was ihr Glauben ist".
Die kleine Baptistenkirche aus Kansas protestiert seit Jahren medienwirksam gegen Homosexualität. Dabei macht sie stets von der in der US-Verfassung garantierten Redefreiheit Gebrauch, die umfassender ist als in Europa. Die Kirchenmitglieder sind davon überzeugt, dass alle Naturkatastrophen oder Kriege auf Gottes Zorn über Homosexualität zurückgeführt werden können. So protestierten sie etwa nach dem Tod Heath Ledgers bei einer Gedenkveranstaltung mit Plakaten, auf denen stand: "Heath ist in der Hölle" (queer.de berichtete). (dk)














