Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?10035
  • 20. Februar 2009 17 1 Min.

Mitglieder der homophoben Westboro Baptist Church dürfen nicht nach Großbritannien einreisen.

Die Kirche hat zuvor auf ihrer Website GodHatesFags.com angekündigt, dass sie gegen ein schwules Theaterstück im südenglischen Basingstoke protestieren will. Nach Medienberichten hat Innenministerin Jacqui Smith daraufhin ein Einreiseverbot ausgesprochen. "Diese Menschen haben auf nicht akzeptable Weise zu Hass gegen eine Anzahl von Gemeinschaften aufgestachelt", erklärte ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber dem Boulevardblatt "The Sun". "Die Regierung hat deutlich gemacht, dass sie Extremismus nicht dulden wird." Jeder, der zu Gewalt aufrufe, sei in Großbritannien nicht willkommen, "egal, woher diese Personen kommen oder was ihr Glauben ist".

Die kleine Baptistenkirche aus Kansas protestiert seit Jahren medienwirksam gegen Homosexualität. Dabei macht sie stets von der in der US-Verfassung garantierten Redefreiheit Gebrauch, die umfassender ist als in Europa. Die Kirchenmitglieder sind davon überzeugt, dass alle Naturkatastrophen oder Kriege auf Gottes Zorn über Homosexualität zurückgeführt werden können. So protestierten sie etwa nach dem Tod Heath Ledgers bei einer Gedenkveranstaltung mit Plakaten, auf denen stand: "Heath ist in der Hölle" (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Rabauke1976
  • 20.02.2009, 10:24h
  • Also das nenne ich mal konsequent! Bravo! Damit wird diesen homophobiekranken Kirchenröcken mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Nämlich am Arsch. Hier zeigt sich, wie gut es ist, Kirche und Staat getrennt zu haben. Sehrrrrr gut!
  • Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 20.02.2009, 10:35h
  • Naja eigentlich handelt es sich nicht um eine Kirche, sondern eher um eine Grossfamilie mit vielen Familienmitgliedern und engen Freunden.

    Die Bekanntheit dieser Kleinstkirche ist auch ein wenig den LGBT Communitywebseiten und Portalen zu verdanken; ansonsten wären die nämlich nicht so bekannt. Homosexuelle Medienvertreter, das gilt auch für die Queer-Schreiber, stürzen sich oftmals auf "schlechte" Nachrichten: frei nach dem Motto: nur "Bad News are Good News", da diese von der entsprechenden Leserschaft mit Empörung gelesen wird. So tragen dann gerade Gegner dieser Gruppen zu deren Bekanntheit bei.

    Andererseits wenn nicht über solche homophoben Grüppchen berichtet würde, gäbe es auch keine Reaktion der Öffentlichkeit und ein Einreiseverbot wäre beispielsweise nicht ausgesprochen worden.

    Soll diese Grossfamilie meinetwegen in Kansas verrotten und dort ihre Kartoffeln pflanzen. Es sind auch immer UFOs, die ausgerechnet in Kansas landen. Soviel zum Thema, wie "doof und beschränkt manche Menschen sind".
  • Direktlink »
#3 stromboli
  • 20.02.2009, 10:51hberlin
  • Antwort auf #2 von gerd
  • "Soll diese Grossfamilie meinetwegen in Kansas verrotten"...; da hör ich aber wenig christliche nächstenliebe heraus aus deinen worten...
    ist das jetzt deine meinung, oder die der EKD?
    Lass uns nicht im dunkel sitzen!
    ansonsten ist dir ein grüner farbtupfer sicher... von wegen ausgewogenheit!
  • Direktlink »