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Kommentare zu:
Zwei Oscars für "Milk"


#11 SaschaEhemaliges Profil
  • 23.02.2009, 13:08h
  • Antwort auf #8 von Berti v. d. Mulde
  • Weil ich mit meiner Meinung vom "Mainstream" abweiche (und dass der auf dem absoluten Holzweg ist, sieht man an allen Ecken und Enden), habe ich noch lange kein "Problem", schon gar kein "Hormonproblem". Das ist genau dasselbe wie mit der sexuellen Orientierung - nur weil jemand einer konstruierten "Norm" nicht entspricht, ist noch lange nicht ER derjenige, der krank ist!
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#12 AxelBerlinAnonym
#13 gatopardo
  • 23.02.2009, 13:20h
  • Antwort auf #10 von Sascha
  • Oscars haben mich nie so recht überzeugt, wie ich mich auch nicht bedingungslos für die US-Kultur oder gar Hollywood erwärmen kann. Aber die Rede von diesem Penn geht mir nun doch unter die Haut. Wollen wir uns einfach mal nur dafür freuen, lieber @sascha .
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#14 FloAnonym
  • 23.02.2009, 13:35h
  • Absolut berechtigt, dass es die 2 Oscars, einmal für Sean Penn als bester Hauptdarsteller und zum zweiten für Dustin Lance Black fürs beste Drehbuch, gegeben hat.

    Ich hätte mir gewünscht, dass es auch noch 2 weitere gegeben hätte: einmal für den besten Film und zum zweiten für die beste Regie, aber zuviel Homosexualität geht in den USA wohl nicht. ;-)

    Auch für die sehr akribische und gut recherchierte Ausstattung, die viel zur Atmosphäre beiträgt, hätte es ruhig einen Oscar geben können...

    Aber insgesamt bin ich doch froh, dass es wenigstens die 2 Oscars gegeben hat und auch, dass Dustin Lance Black und Sean Penn so eindeutig Position bezogen haben...

    Herzlichen Glückwunsch für diesen tollen Film!!!
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#15 SaschaEhemaliges Profil
  • 23.02.2009, 13:47h
  • Antwort auf #13 von gatopardo
  • Lieber @madridEU, so schön diese Rede und insbesondere die von Dustin Lance Black gewesen sein mag - danach kräht in der breiten Öffentlichkeit kein Hahn! Ein weiteres Mal hat die Academy erfolgreich dafür gesorgt, dass die x-te billige Hetero-Romanze den Titel des besten Films bekommt und unsere dringenden Anliegen weiterhin bewusst ausgegrenzt werden - Gnadenhäppchen und schöne Reden hin oder her.

    Dass das pseudoliberale und pseudotolerante Hollywood (wo die meisten Schwulen sich immer noch verstecken) es im Jahr 2009 immer noch nicht fertiggebracht hat, auch nur ein einziges Mal einen Film auszuzeichnen, der einer anderen sexuellen Identität gewidmet ist als der zwangsheterosexuellen, spricht für sich und ist - das muss ich leider sagen - kein Anlass zur Freude.

    Da ich dich und deine Einschätzungen aber sehr schätze, möchte ich zumindest versuchen, mich ein klein wenig mit dir und den anderen zu freuen...
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#16 TomAnonym
  • 23.02.2009, 13:55h
  • Antwort auf #14 von Flo
  • seid ihr alle Filmbanausen?!
    Gus Van Sant ist halt nicht der beste Regisseur, auch wenn er gute Themen für seine Filme wählt. Auch bei Good Will Hunting und auch bei der My Private Idaho hat er zurecht keinen Regie-Oscar gekriegt. Das hat mit Schwulsein nix zu tun.

    @Sascha: Manisch vergeben die in Hollywood jedes Jahr auch Preise an Transexuellen-, Schwulen- und andere Minderheiten-Rollen könnte man argumentieren. Du willst aber den Sieg der Homowelt über die Masse. Infantiles Geträume...

    @Eu Madrid: sei beruhigt, Penelope Cruz hat auch einen gewonnen, auch wenn du dir aus hübschen Damen nichts machst
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#17 TomAnonym
  • 23.02.2009, 13:56h
  • Find ich ja cool, dass auf einer Gay-Seite ein 34-jähriger mal als "Jungspund" bezeichnet wird. Davon sollten sich viele jüngere Schwule mal ein Stück abschneiden, die Ü30er als "Gammelfleisch" o.ä. bezeichnen. ;-)

    Der Film ist echt toll und hat die Ehrungen verdient! :-)
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#18 gerdAnonym
  • 23.02.2009, 13:57h
  • Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der zwei Oscars, was mich sehr freut.

    Ich hätte mir zwar noch einen oder zwei Oscars mehr für diesen großartigen Film gewünscht. Und insbesondere für Gus Van Sant den Sieg in der Kategorie Regie für wichtig erachtet; aber es ist okay, wenn es zwei geworden sind.

    Und "Slumdog Millionär" ist auch ein starker Konkurrenzfilm mit einer guten Thematik, da dort die Gesellschaftsverhältnisse in Indien dargestellt werden.

    Schön - das Hollywood noch solche gute Filme abliefert.
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#19 gatopardo
  • 23.02.2009, 14:39h
  • Antwort auf #16 von Tom
  • Wer weiss, weshalb Penélope Cruz einen Oscar bekommen hat, denn diese Barcelona-Dingsbums-Rolle war doch nicht so toll, um dafür ausgezeichnet zu werden. Grossartig fanden wir als Schwule sie jedoch im kaum beachteten Almodóvar-Film "Volver", den man glaube ich auch international und in Deutschland überhaupt nicht kennt.
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#20 SaschaEhemaliges Profil
  • 23.02.2009, 14:41h
  • Antwort auf #16 von Tom
  • Schön für dich, @Tom, dass du dich so bereitwillig in die gesellschaftlich konstruierte, mittelalterlich begründete schwule "Minderheitenrolle" fügst - aber erwarte das gefälligst nicht von jedem homosexuellen Menschen. Wer hier "Mehrheit" oder "Minderheit" ist, können wir überhaupt erst dann sagen, wenn wir in einer wahrhaft freien, gleichen und eben nicht aggressiv heteronormativen Gesellschaft leben. Und für eine eben solche trete ich ein!

    PS: Betrachtet man die antike Kunst könnte man den Eindruck gewinnen, dass Homosexualität damals eher ein Mehrheits- als ein Minderheits"phänomen" war! Tja, und im Vergleich dazu: Hollywood 2009.
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