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  • 25. Februar 2009 38 1 Min.

Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat bereits als junger Mann seine Homosexualität problemlos erlebt, erklärte er jetzt im Interview.

"Nein, das war überhaupt keine Belastung", sagte Westerwelle dem Politikmagazin ‚Cicero’ (Märzausgabe). Darunter habe er "soweit ich mich zurückerinnern kann, nicht wirklich gelitten." Westerwelle, der in der Umgebung von Bonn aufwuchs, betonte: "Wir sind zu Hause zu selbstbewusst erzogen worden, als dass wir damit größere Probleme gehabt hätten."

Seine sexuelle Veranlagung sei "kein peinliches Thema oder irgendwie eine große Schwierigkeit" gewesen. Er habe das "eher mit sich selber ausgemacht und sicherlich auch manchmal schlaflose Nächte gehabt", könne sich aber "nicht mehr wirklich daran erinnern".

Auch in seiner politischen Karriere sei seine Homosexualität keine Belastung gewesen. "Ich habe ja aus meinem Leben nie ein Geheimnis gemacht, ich habe es nur nicht ins Schaufenster gestellt", betonte Westerwelle.

Der 47-Jährige war von 1994 bis 2001 FDP-Generalsekretär und übernahm danach den Parteivorsitz bei den Liberalen. Derzeit ist er Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Seine Homosexualität offenbarte er der breiten Öffentlichkeit erst 2004 (queer.de berichtete).

Die Märzausgabe von "Cicero" ist ab Donnerstag im Handel erhältlich. (pm/dk)

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-w-

#1 gatopardo
  • 25.02.2009, 16:22h
  • Gut, will ihn nach dieser immerhin positiven Aussage auch einmal loben, auch wenn ich ihn als neoliberalen Schickeria-Vorzeige-Schwulen nicht so recht mag. Seine Jugendjahre ohne grössere Konflikte(wie alt ist er eigentlich ?) decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen der 50er und 60er Jahre trotz tiefen Adenauer-Miefs. Bestätigen kann ich allerdings aus Anschauung, dass auch meine (links)liberale Familie nie ein Problem mit meiner Homosexualität gehabt hat. Ganz anders dagegen das ausserfamiliäre Umfeld, wo man für immer erledigt war, sobald man als 175er erkannt worden wäre.
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#2 alexander
  • 25.02.2009, 16:29h
  • ist das eine oberflächliche pappnase !

    "er hatte keine schwierigkeiten, es war nicht mal ein peinliches thema und hat es mit sich selbst ausgemacht (meint er hand und kerze ?)
    und kann sich nicht mehr wirklich daran erinnern ??? "
    das buberl, mit 47 j., da haben die älteren aber gute vorarbeit geleistet für die toleranz, die ihm offensichtlich wiederfahren ist !
    ein noch grösseres charakterliches armutszeugnis kann man sich selbst wohl kaum ausstellen, indem man so offensichtlich lügt und diese lügen auch noch dreist als selbsbewusstsein verkaufen will !!!

    zumindest weiss jetzt der grösste depp, was schwesterwelle an glaubwürfigkeit zu bieten hat und wo sein "intellekt" angesiedelt ist !
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#3 HannibalEhemaliges Profil
  • 25.02.2009, 18:56h
  • "Homosexualität war "keine Belastung""
    Ach nein? Und warum hat die blöde Klemmschwester dann so lange damit hinterm Berg gehalten?
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