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Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle hat bereits als junger Mann seine Homosexualität problemlos erlebt, erklärte er jetzt im Interview.

"Nein, das war überhaupt keine Belastung", sagte Westerwelle dem Politikmagazin ‚Cicero’ (Märzausgabe). Darunter habe er "soweit ich mich zurückerinnern kann, nicht wirklich gelitten." Westerwelle, der in der Umgebung von Bonn aufwuchs, betonte: "Wir sind zu Hause zu selbstbewusst erzogen worden, als dass wir damit größere Probleme gehabt hätten."

Seine sexuelle Veranlagung sei "kein peinliches Thema oder irgendwie eine große Schwierigkeit" gewesen. Er habe das "eher mit sich selber ausgemacht und sicherlich auch manchmal schlaflose Nächte gehabt", könne sich aber "nicht mehr wirklich daran erinnern".

Auch in seiner politischen Karriere sei seine Homosexualität keine Belastung gewesen. "Ich habe ja aus meinem Leben nie ein Geheimnis gemacht, ich habe es nur nicht ins Schaufenster gestellt", betonte Westerwelle.

Der 47-Jährige war von 1994 bis 2001 FDP-Generalsekretär und übernahm danach den Parteivorsitz bei den Liberalen. Derzeit ist er Oppositionsführer im Deutschen Bundestag. Seine Homosexualität offenbarte er der breiten Öffentlichkeit erst 2004 (queer.de berichtete).

Die Märzausgabe von "Cicero" ist ab Donnerstag im Handel erhältlich. (pm/dk)



38 Kommentare

#1 gatopardo
  • 25.02.2009, 16:22h
  • Gut, will ihn nach dieser immerhin positiven Aussage auch einmal loben, auch wenn ich ihn als neoliberalen Schickeria-Vorzeige-Schwulen nicht so recht mag. Seine Jugendjahre ohne grössere Konflikte(wie alt ist er eigentlich ?) decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen der 50er und 60er Jahre trotz tiefen Adenauer-Miefs. Bestätigen kann ich allerdings aus Anschauung, dass auch meine (links)liberale Familie nie ein Problem mit meiner Homosexualität gehabt hat. Ganz anders dagegen das ausserfamiliäre Umfeld, wo man für immer erledigt war, sobald man als 175er erkannt worden wäre.
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#2 alexander
  • 25.02.2009, 16:29h
  • ist das eine oberflächliche pappnase !

    "er hatte keine schwierigkeiten, es war nicht mal ein peinliches thema und hat es mit sich selbst ausgemacht (meint er hand und kerze ?)
    und kann sich nicht mehr wirklich daran erinnern ??? "
    das buberl, mit 47 j., da haben die älteren aber gute vorarbeit geleistet für die toleranz, die ihm offensichtlich wiederfahren ist !
    ein noch grösseres charakterliches armutszeugnis kann man sich selbst wohl kaum ausstellen, indem man so offensichtlich lügt und diese lügen auch noch dreist als selbsbewusstsein verkaufen will !!!

    zumindest weiss jetzt der grösste depp, was schwesterwelle an glaubwürfigkeit zu bieten hat und wo sein "intellekt" angesiedelt ist !
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#3 HannibalEhemaliges Profil
  • 25.02.2009, 18:56h
  • "Homosexualität war "keine Belastung""
    Ach nein? Und warum hat die blöde Klemmschwester dann so lange damit hinterm Berg gehalten?
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#4 seb1983
  • 25.02.2009, 19:33h
  • auch wenn das meiste ziemlich oberflächliches Geblubber ist:

    "Wir sind zu Hause zu selbstbewusst erzogen worden, als dass wir damit größere Probleme gehabt hätten."

    Das kann ich bei mir voll mit unterschreiben.
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#5 antosProfil
  • 25.02.2009, 21:26hBonn
  • Antwort auf #3 von Hannibal
  • Wahrscheinlich hat er seine eigene Dummheit schon vergessen. Wie all die ultra-lockeren Schwestern, die noch vor einiger Zeit mit Alibi-Freundinnen auf Parties aufgetreten sind - oder es heute noch tun. Mich kotzt dieses verlogene Pack an - ich kann gar nicht sagen, wie sehr.
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#6 alfAnonym
  • 25.02.2009, 21:50h
  • Antwort auf #5 von antos
  • Ach Guido, Du glaubst doch nicht, dass wir auf Dein wahltaktisches Manöver reinfallen. Willst wohl der König der angepassten "Wenn ich nur möglichst straight rüber komme, dann tut mir auch keiner was" -Homos werden? "Ich habe es (!) nur nicht ins Schaufenster gehängt". Du kennst Dich doch ansonsten aber gut aus mit Schaufensterpolitik, oder?
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#7 SaschaEhemaliges Profil
  • 25.02.2009, 21:51h
  • Antwort auf #5 von antos
  • Ach, lass ihn doch! Einem schwulen Mann bricht doch kein Zacken aus der Krone, wenn er so offen und neugierig ist, dass er sich auch mal mit Frauen weiterentwickelt! Schwule Männer sind da doch allgemein freier als Heteros, und das spricht nur für ihr Selbstbewusstsein!
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#8 DragonWarrior
  • 25.02.2009, 22:29h
  • Antwort auf #7 von Sascha
  • @ sascha

    *gröhl*
    du bist echt ne kanone... *lach*
    willst du das jetzt in jeden threat reintragen?

    @ antos
    du erinnerst dich noch an den streit über die EINE schwule identität... hier siehst du saschas umgehensweise damit
    *schmunzel*
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#9 SaschaEhemaliges Profil
  • 25.02.2009, 22:42h
  • PS: Das war nicht etwa meine eigene "Meinung", sondern nur eine Sammlung von Zitaten aus anderen Threads!
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#10 sylviafeeProfil
  • 25.02.2009, 22:48hBerlin
  • Ach mein lieber Guido, sorry aber ich lache mich krumm.
    natürlich war es unter den Politikern ein offenes gut gehütetes Geiheimnis dass Sie schwul sind.
    Vor, ich schätze zehn jahren oder gar weniger,hätten sie noch jeden belangt, der das behauptet hätte.
    Denken sie doch mal an die Zeiten in denen sie mit ihrer Pseudo-Frau z.B. in die Brennerei Weis gezogen sind.
    Für mich und viele andere, die wirklich kämpferisch offen gelebt haben und auf den ersten CSD zu finden waren. Die in der partei (wenn auch damals SPD) hart gekämpft haben für z.B. SCHWUSOS (als Arbeitsgemeinschaft und "nur Arbeitskreis bekommen haben.) Die viele Steine beruflich und auch parteipolitisch in den Weg gelegt bekamen, abgesehen von der hinter der Hand Getuschel, Gesellschaftliche Ausgrenzung und Denunzierung eine schallende Ohrfeige.
    Dennoch Herr Westerwelle sie haben mich in schweren Stunden lachen lassen.
    Dafür Danke
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