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Im US-Bundesstaat Pennsylvania ist das Gerichtsverfahren gegen den Porno-Darsteller und –Produzenten Harlow Cuadra eröffnet worden, der Bryan Kocis vom konkurrierenden Label Cobra-Video getötet haben soll.

Der 27-jährige Cuadra ist angeklagt, Kocis in dessen abgelegenen Haus im Landkreis Luzerne nach neuesten gerichtsmedizinischen Untersuchungen mit mindestens 28 Messerstichen ermordet zu haben. Im Anschluss soll er das Haus angezündet haben, um die Tat zu verdecken. Allerdings konnte die Polizei Daten auf Kocis' verbranntem Computer retten, die schließlich zu Cuadra führten.

Bei der Tötung soll ihm sein Lebenspartner Joseph Kerekes geholfen haben. Der 35-Jährige ist bereits in einem separaten Prozess wegen Todschlags zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte zuvor einem Mitgeangenen von seiner Tat erzählt (queer.de berichtete). Cuadra könnte bei einem Schuldspruch sogar die Todesstrafe drohen.

Grund für den Mord war offenbar, dass Cuadra am 18-jährigen Pornodarsteller Brent Corrigan interessiert war, der zu diesem Zeitpunkt einen Exklusivvertrag mit Cobra-Video hatte. Cuadra wollte den Darsteller aber offenbar für eine eigene Großproduktion nutzen, was Kocis ablehnte.

Am ersten Verfahrenstag kam auch heraus, dass Cuadra und Kerekes gemeinsam einen Prostitutionsring betrieben, der offenbar bis zu 10.000 Dollar Gewinn pro Woche einbrachte. Vor Gericht hatte einer der bei Cuadra angestellten Pornodarsteller ausgesagt, dass er für ihn auch als Callboy arbeitete. In Pennsylvania ist Prostitution verboten.

Zudem präsentierte die Staatsanwaltschaft den Geschworenen Bilder vom Tatort und vom Opfer, wie er nach dem Hausbrand verkohlt auf einem angebrannten Sofa saß. Kocis’ Familie verließ den Gerichtssaal, bevor die Bilder gezeigt wurden. (dk)



#1 Tim_ChrisProfil
  • 27.02.2009, 16:09hBremen
  • Ich schätze mal, er kann nicht darauf plädieren in Panik gehandelt zu haben aus Angst von dem Opfer vergewaltigt zu werden. Das würde ihm wohl, angesichts seiner Vergangenheit niemand glauben.
    Bin trotzdem mal gespannt, wie das Urteil hier am Ende aussieht.
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