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  • 02. März 2009, noch kein Kommentar

Das neue Album von Super 700: "Lovebites"

Von Dominik Richter

Die 700 ist eine absolut heilige Zahl. Jeder Dschungeltempel, der was auf sich hält, hat 700 Eingänge, es gibt 700 Todsünden, die berühmten 700 Berge, die Legende von den 700 Gewürzen des Alu Ben-Grachir, und – jetzt wird’s wirklich wichtig – es gibt Super 700. Sieben Musikerinnen und Musiker, sieben Spezialtalente, sieben Rastlose, sieben superfeine Geschmacksfilter. Super 700 sind ja nicht einfach eine Band, sie sind ein Team.

Was macht Super 700 so besonders? Es gibt nun mal extrem wenige Bands, bei denen musikalische Kunstfertigkeit, die Suche nach dem Nicht-Naheliegenden und der Wille zum Komplexen von genau dem Fieber befeuert werden, das typisch ist für alle impulsiven Arten von Rock’n’Roll. Super 700 sind wild und schlau, schön und zerzaust, progressiv und doch total fokussiert, ganz normal und extrem abgefahren.

Was die im Oktober 2008 als Download in die Welt gelassene Comeback-Single "Tango" schon glühend versprach, löst nun das zweite Album "Lovebites" ein: 13 Stücke, die die Thronhalle des Bergkönigs zum Einsturz bringen, einen ganzen Nebelwald beleuchten und vor allem die Stunden unterm iPod-Kopfhörer und am Stereo zu Hause wie Nichts vorbeirasen lassen können. Man kann nicht, man muss "Lovebites" bis zum Umfallen immer wieder hören – weil diese Musik auf ganz eigenartige Weise gleichzeitig süchtig macht und doch so rätselhaft bleibt, dass man ihr auf den Grund gehen will.