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Kommentare zu:
Argentinien und die Philippinen beenden Homo-Verbot im Militär


#1 dummfugAnonym
  • 04.03.2009, 14:22h
  • "Don’t ask, don’t tell"-Regelung
    Proposition 8
    Kriegsgebäutelte Regionen, die heute schlimmer und gefährlicher dastehen als früher
    Ein Präsident, der sich für quasi göttlich hielt
    Finanzkriese

    Wissen die Amis eigentlich, was andere so über sie denken? Ach, ich vergaß, die meisten wissen ja gar nicht, dass es andere Länder gibt!

    www.websilk.co.uk/images-misc/America_sWorld.gif
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.03.2009, 15:42h
  • Na endlich! Warum hat es in den beiden Ländern mit der Aufhebung des Homoverbotes so lange gedauert?
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#3 stromboliProfil
  • 04.03.2009, 16:09hberlin
  • Antwort auf #1 von dummfug
  • AAHHHH, seliger dienst am vaterlande; es wird den schwulen soldaten trösten, dass wir an seiner bahre, rosa pompon geschmückt, abschied von ihm nehmen ... da geht mein dramatischer gaul mit mir durch; höre gerade Mahler.

    Mit den freunden ists wie mit der erinnerung eines an altzheimer erkrankten: man sucht und findet sie immer in den falschen gesichtern...
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#4 seb1983
  • 04.03.2009, 19:57h
  • Naja dann mal wilkommen im Club.
    Immerhin gut 10 Jahre nachdem die Bundeswehr entsprechendes geregelt hat...
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#5 A failed philosophy - enough is enoughAnonym
  • 04.03.2009, 21:15h
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • Bei deinen absurden, überheblichen Vergleichen mit Ländern des "Südens" übersiehst du immer wieder, dass Deutschland nie von kolonistischen und imperialistischen Staaten ausgebeutet und in seiner ökonomischen, sozialen und politischen (demokratischen) Entwicklung gehemmt wurde - ganz im Gegensatz zu (u.a.) lateinamerikanischen Ländern.

    Vor diesem Hintergrund ist die gesellschaftspolitische Entwicklung in Ländern wie Brasilien oder Argentinien frappierend fortschrittlich, in Deutschland hingegen ist der Status quo vor eben diesem historischen Hintergrund, inklusive der Nazi-Verbrechen, erschreckend reaktionär und mittelalterlich.

    Man darf ja andere Länder und deren politische Systeme bzw. gesellschaftliche Entwicklung gern bewerten, aber bitte mit einem Minimum an historischem Verständnis!
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#6 gelderlanderEhemaliges Profil
  • 04.03.2009, 21:54h
  • Schon interessant, das es doch iommernoch schwule gibt, die es toll finden, zur Armee zu gehen. Naja, was solls, solln se doch tun was se nich anders können.

    Ich erinnere nur zu gern in diesem Zusammenhang an diesen spruch: "Ich bin nichts, ich kann nichts - gebt mir eine uniform!"

    P.S.: I(n Deutschland ist es zwar erlaubt, aber gehetzt wird weiterhin.

    Und in den USA, da wollen wir garnicht von reden...
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#7 A failed philosophy - enough is enoughAnonym
  • 04.03.2009, 22:29h
  • Antwort auf #6 von gelderlander
  • Tja, und passenderweise haben wir in Deutschland auch noch ein Bildungssystem, das mit aller Macht dafür sorgt, dass möglichst viele junge Menschen "nichts sind" und "nichts können" und vor allem nichts wissen - die perfekten Untertanen eben!

    Eine Zahl sagt alles: In Skandinavien studieren 70% eines Jahrgangs, bei uns werden 70% eines Jahrgangs vom Studium ausgeschlossen.
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#8 VolumeProProfil
  • 04.03.2009, 23:14hMönchengladbach
  • Da war doch dieser griechische Stadtstaat oder war es ein Stammesstaat, das weiß ich nicht mehr, aber dieser Staat hatte eine komplette Einheit, die nur aus Schwulen bestand.

    Ein genialer Einfall, denn wenn man am Abend vorher noch zusammen Sex hatte, schweißt das im Kampf umso mehr zusammen.
    Diese Einheit war in der damaligen Welt mehr als gefürchtet, denn sie hatte eine hohe Kampfmoral und körperlich sehr gut trainierte Soldaten.
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#10 gelderlanderEhemaliges Profil
  • 05.03.2009, 08:28h
  • Antwort auf #8 von VolumePro
  • Diese Geschichte ist bekannt, ich glaube die gehörte zu Hannibals truppen. Bin mir da aber auch nicht sicher.

    Jedenfalls waren das noch andere zeiten, denn heute geht es bei internationalen einsätzen der Bundeswehr - die im übrigen nicht Verfassungskonform sind, da die Bundeswehr der Landesverteidigung dient - eher um die sicherung von Ressourcen.
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#11 stromboliProfil
  • 05.03.2009, 08:29hberlin
  • Antwort auf #8 von VolumePro
  • .. und wenn sie noch am ficken sind dann leben sie auch morgen...

    Ach manchmal sehn ich mich auch nach den männerbünden! SA z.b., die waren doch auch auf hoher kampfmoral, wenn drum ging die jüdisch/bolschewistische internationale zu jagen.
    Nicht auszudenken wieviel sex die die nacht zuvor hatten...

    So und ähnlich kann man/n sich seine wichsphantasien herbei schreiben! Dieser GESCHICHTLOSE blick in vergangenes, ein schwül/schwülstiges gebräu!
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#12 stromboliProfil
  • 05.03.2009, 09:16hberlin
  • Antwort auf #10 von gelderlander
  • ja meinst du denn, der einsatz an den thermopylen
    sei verfassungskonform abgelaufen , für den fall, die hätten damals wie heute an ein demokratisches system geglaubt, wären die geschickt worden wie heute in afganistan...
    auch die termopylen waren eine vorverlegte grenze... heimatverteidigung im ausland sozusagen!

    Aber im ernst: das mit den reinen schwulen bataillonen ist schwuler wunschtraum. Es gab aber keine berührungsängste im wahrsten sinne des wortes: truppen reisten in trossen mit verpflegung, frauen, kindern und sklaven.
    Man teilte das bett (im übertragenen sinne) ! Einfach ökonomich wegen kälte! Man teilte dann wohl auch andere bedürfnisse , die, wenn nicht über die mitziehenden frauen abgedeckt, eben da ihre befriedigung bekamen! Mehr erst mal nicht. Mit homer wird die besonderheit einzelner beziehungen angesprochen, insbesondere Achilles&Patroklos, was raum für interpretation lässt ( auch zu unseren gunsten!).
    Was auch für den Gilgamesch-Epos geltung hat.

    Ansonsten ist die geschichtsbetrachtung eine rein männliche. Entsprechend das fehlen der frau in krieg und heerlager.

    Interessanter wäre der blick auf die moralvorstellung jener zeiten: dem soldaten, der nicht wusste was morgen ansteht, stand die wahl, mit wem er seine "letzten stunden" verbringen will offen! Das ist der knackpunkt.
    Das zwei sich miteinander vergnügten, war vieleicht teil spötticher witze wie unter männern üblich, wenns um ausstattung und standfestigkeit geht. Aber nie teil der verachtung, die ab christlicher zeitenwende uns zugute kommt. Vieleicht deshalb der verschwiemelte blick auf ein verloren geglaubtes paradies!
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#13 stromboliProfil
  • 05.03.2009, 09:42hberlin
  • mir ist da wohl ein fehler unterlaufen:
    es sind nicht die termopylen ( schlacht der spart.gegen die perser ), und es gab wohl doch eine solche aufstellung: 338 v. Chr. - Die Heilige Schar der Theben, eine unbesiegte Eliteeinheit bestehend aus 150 schwulen Liebespaaren wird von den Truppen Philip des II. von Makedonien vernichtet, der ihren Verlust betrauert und ihre Ehre preist[28]
    de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_LGBT

    ich streue asche auf mein haupt!
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#14 stromboliProfil
  • 05.03.2009, 10:10hberlin
  • dabei schreibt doch Roger Peyrefitte ausführlich drüber... damals mein lieblingsschmöcker unter der decke...
    wie konnt ich nur vergessen.
    Aber liegt wohl an der altersbedingten demenz
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#15 gerdAnonym
  • 05.03.2009, 11:01h
  • Also erstmal freut mich diese Nachricht aus Argentinien und Philippinien. Auch das Militär macht also Fortschritte weltweit.

    In den Mitgliedsstaaten der EU ist dieses Thema sowieso bereits positiv gelöst; in allen EU-Staaten sind homosexuelle Menschen offen willkommen zum Dienst. Gleiches gilt in Staaten wie Kanada, Australien, Neuseeland, Norwegen oder in der Schweiz.

    Die Debatten, die hier in Europa bereits erfolgreich überstanden sind, wenn ich einmal hier Russland, Weissrussland oder die Ukraine im Osten Europas ausklammere, finden gegenwärtig also in den spanischsprachigen Ländern statt und dort scheinen es jetzt Argentinien und die Phillipinen es geschafft zu haben. Die Debatten zum Militär werden sicherlich in weiteren lateinamerikanischen Staaten sich fortsetzen.

    Interessant aber dürfte vor allem sein, was sich jetzt in den USA unter Barack Obama im US-Militär "abspielen" wird.
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#17 gelderlanderEhemaliges Profil
#18 gelderlanderEhemaliges Profil
#19 stromboliProfil
  • 06.03.2009, 08:33hberlin
  • Antwort auf #15 von gerd
  • lieber pfarrer fliege (), da muß ich schon wieder einhaken: Was zum teufel ist denn wirklich so erfreulich daran, dass schwule sich in organisationen, die dem töten dienen , frei ( freier?) betätigen dürfen?!
    Staatlich organisiertes töten ist eben doch (!) töten! Und die, die töten mörder, wenn sie denn nicht unmittelbar (!!!) sich in eigener, unverschuldeter gefahr befinden! Und komm mir nicht mit der notwendigkeit der verteidigung von irgend etwas, speziell wenn es um eroberung, "schutz" von wirtschaftsinteressen geht ; das sind konstrukte! Beim genauen hinsehen und nachdenken(!) fallen einem die angeblichen sachzwänge als wirtschaftliche eigeninteressen auf! Da ist von NOTWEHR keine rede mehr! Und auch die demokratie wird nicht mit dem gewehr verteidigt!! Diese lüge müßte selbst bei dir angekommen sein!

    Ist denn beim lobpreisen, deiner scham keine grenzen mehr gesetzt? Müßen wir wieder mit gesegneten gewehren und kanonen leben? Ist die bombardierung von lebewesen teilbar in gutes bombardement, weil ja böse treffend, und schlechtes bombardement, weil einem selbst der arsch weggepustet wird?
    Hast du eigentlich bei deiner lobhudelei vergessen, was diese militärs , seis in argentinien, seis aktuell in philipinien mit IHRER bevölkerung anfangen?! Meinst du denn in deiner blauäugigkeit, die hinzunahme von schwulen, würde die mörderischen taten dieser maschinerien verschönern? Make Up statt schuhkremetarnung wenn die "aufständigen" gejagt und gefolltert werden?

    Das wir schwule in der "mitte", ihrer mittelmäßigkeit angekommen sind, ist schon schlimm genug! Das wir nun auch noch willfährige mittäter werden dürfen, sollte uns erschüttern! Aber nein; wir freuen UNS! Wenn wir schon christliches denken angeblich kultiviert haben, müßte dies der erste vernunftgegebene schritt hin zu seiner verwirklichung ( im sinne des wortes christi!) sein: KEINE BETEILIGUNG AN MORD! Du sollst nicht töten!
    WElche fortschritte macht denn nun (politisch gesehen) das militär? Das in zeiten künstlich geschaffener krisen die notwendigkeit des schutzes der kapitalinteressen gegen womöglich renitente bevölkerungen steigen und dafür ein erhöhter bedarf an willigen befehlsempfängern entsteht?! Wissend , dass zuvor unterdrückte, wenn sie denn teilhaben an machtausübung die zumeist brutalsten durchsetzer eben dieser neugewonnenen macht sind! Ich möchte nicht den schwulen, als allzeit bereites stehaufmännchen mit blockwartqualitäten, die freigewordenen plätze einnehmen sehen, die zuvor andere schon mit mörderisch/bürokratischer disziplin ausfüllten. Dienst am staat als kompensation für die kleine abweichung in uns?!

    Du säusselst von fortschritten wie einer, der durch einen dunklen wald gehend, jedes glühwürmchen bereits als leuchtturm identifiziert! Das ist hohles gesülze! Auf schriftlich angenehm sich anhörendem , weil auch nirgendwo aneckendem niveau.

    Aber da schimmert auch die bereitschaft des in den hintern des vordermannes kriechen zu wollen durch: uns freut immer, wenn wir beteiligt werden egal was es dann auch sei, selbst wenn wir dabei zu tätern werden!
    Als christ, solltest Du dich was schämen!
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