https://queer.de/?10084
- 04. März 2009 1 Min.
Die in Genf ansässige Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Dienstag erklärt, dass die HIV-Neudiagnosen insbesondere bei Menschen über 50 Jahren "erstaunlich schnell" zunähmen.
"Die bislang noch recht karge Datenlage lässt vermuten, dass die Verbreitung von HIV unter über 50-Jährigen überraschend stark in die Höhe schießt", heißt es in einem WHO-Bericht. In dem Bericht werden Zahlen aus verschiedenen Ländern verglichen: In den USA stieg der Anteil der Neudiagnosen Älterer zwischen 2003 und 2006 von 20 auf 25 Prozent, in Brasilien verdoppelte er sich zwischen 1996 und 2006 auf rund 16 Prozent. In Europa liegt er derzeit bei acht Prozent.
Als Grund für den Anstieg wird die steigende Popularität von Potenzmedikamenten wie Viagra vermutet. Dadurch seien ältere Männer häufiger sexuell aktiv als früher. Die Älteren würden allen Studien zufolge zudem weniger auf Safer Sex achten als jüngere Menschen, erklärte die WHO weiter. Es seien deshalb Präventionsbotschaften gerade für Ältere notwendig, da Aids noch immer als "Krankheit junger Menschen" gelte. "Die Zahl älterer Menschen mit HIV geht zwar weltweit nach oben. Ärzte bieten ihnen aber weniger oft HIV-Tests an, deshalb wird die Infektion oft erst später bekannt", erklärte die WHO. Weil das Immunsystem mit zunehmendem Alter schwächer werde, seien gerade Senioren gefährdet. (dk)















Was sagt uns das? Wird der Schwanz eingeschaltet, knipst sich selbst bei den über 50-Jährigen gerne mal das Hirn aus...