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Die libanesische Homo-Gruppe HELEM hat in der Hauptstadt Beirut eine Demonstration gegen Polizei-Willkür organisiert.

Die Protestaktion, an der nach AFP-Angaben zirka 50 Aktivisten teilnahmen, richtet sich hauptsächlich gegen Diskriminierung von Homosexuellen durch die Polizei. Mehrere Teilnehmer berichteten, dass sie erst in der Woche zuvor von der Polizei wegen ihrer Sexualität festgenommen worden waren.

Libanon, das als tolerantester arabischer Staat gilt, verbietet derzeit in Paragraf 534 des Strafgesetzbuches "sexuelle Beziehungen gegen die Gesetze der Natur". Schwule und Unverheiratete können mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen – lesbische Sex ist dagegen straffrei, weil keine Penetration stattfindet. Auf der Demo forderten die Teilnehmer die ersatzlose Streichung des Paragrafen: "Wegen dieses Gesetzes haben Schwule absolut keinen Schutz vor Gewalt", erklärte HELEM-Chef George Azzi.

Bislang haben bereits mehrere kleinere Protestaktionen von Schwulen und Lesben in Beirut stattgefunden. Die Stadt verfügt auch über eine Reihe von Homo-Lokalen und –Treffpunkten, die in der Regel von den Behörden geduldet werden. Auch war der Libanon – neben Israel und der Türkei – der einzige Staat im Nahen Osten, in dem "Brokeback Mountain" nicht verboten wurde. (dk)



#1 gelderlanderEhemaliges Profil
  • 04.03.2009, 18:40h
  • Damit wäre ein Anfang gemacht. Gute Idee und gute umsetzung!

    Auch die Homorechtsbewegung in den Westlichen Industreienationen hat so angefangen
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#2 seb1983
  • 04.03.2009, 19:59h
  • Für ein arabisches Land tolerant.
    Unter den Blinden ist halt der einäugige König
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#3 novemberAnonym
  • 05.03.2009, 10:08h
  • Der Text ist ungünstig formuliert, den Lesben penetrieren auch, nur nicht mit (echten) Penissen.

    "lesbische Sex ist dagegen straffrei, weil keine Penetration stattfindet."

    Es hätte also folgich besser geheißen:

    "lesbische Sex ist dagegen straffrei, weil keine Penetration stattfinde_"
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