Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=10091
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Kalifornischer Justizminister: Proposition 8 ist wie Rassismus


#13 stromboliProfil
  • 06.03.2009, 09:37hberlin
  • Antwort auf #7 von das mindeste
  • ich zitire stonewall als beispiel wie zuvor zugespitzte ereignisse in bewegung kulminieren.
    Und da hast du mit der beschreibung vollauf recht, es waren die underdogs die sich bewegten, die bürgerlich "unberührbaren" hatten keine intention etwas zu ändern. Der freiraum ihrer privatsphäre war ihnen freiheit genug! Entsprechend war auch deren empörung ob der sich darstellenden: huren gemeinsam mit strich und trans. Rotlicht und sodom, das passte nicht in die gepflegte selbstdarstellung der schwulen upperclass und ihren ikonen wie tennessee williams. Daran orientierte sich der "gehobene schwule" . Draussen die hölle der Piers mit den dunkeln ecken, wo für ein paar dollars man sich einen blasen lassen konnte (John Rechy:City of Night, vieleicht die beste beschreibung dieser prestonewall zeit); drinnen die gepflegte atmosphere zweier, nach bürgerlichem muster zusammenwohnender ( begründung: wohnraummangel...) mit 5 o'clock tea... was man/n bei Gore Vidal - Palimpsest Memoiren schön nachlesen kann!

    Was ich zu sagen versuche ist die wandlung der erfahrenen Demütigungen im laufe der zeit:
    Für einen gerd ist die nichtgleichstellung sichtbar, wenn die einkommenssteuer nicht angepasst, das ist sein wahrnehmen der diskriminierung!
    Von dem akt der "vermählung" wird die position des individiums abgeleitet! Nicht aus der unfreiheit das tun und lassen zu wollen was man tun will. Das unterscheidet dann auch wieder den ansatz stonewall, von dem der Proposition 8: Die einen wollten veränderung im ganzen ( da brauchts den politischen ansatz nicht, die veränderung ist politisch!), die anderern wollen die erhaltung mittels reparatur zu ihren gunsten!
    Nochmal: für mich ist es gleichgültig was da herauskommt, weil ich die richtung nicht unterstütze. Wichtig ist mir , das trotz inhaltlicher ferne, leute für das , was sie meinen haben zu wollen, auf die strasse gehen!
    Mal den vergleich genommen: wenn der arbeiter für mitbestimmung demonstriert hat er meine solidarische neutralität! Geht er auf die strasse für entkapitalisierung des systems, werde ich die fahnen nähen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »

» zurück zum Artikel